Der innere Kritiker, innere Ankläger | Voice Dialogue | Innere Team | IFS (Internal Family Systems) | ACT

Der innere Kritiker, innere Ankläger / innere Abwerter
– ein fatales Konzept?!

„Ich (bin ein) Versager“ ist die Kernaussage selbstkritischer Gedanken.

(Übrigens sehr interessant:
Diese Seite und die Aussage „Du Versager“ interessiert mehr Menschen – auch Sie?! -, als alle anderen FIP-Berlin-Seiten hier….. Das Lesen dieses Artikels wird leider auch nicht weiterhelfen , kann aber vielleicht ein Impuls sein, den nächsten Schritt zu TUN)

Eine „normale und beliebte Strategie“ mit der ‚auf die eigene Person gerichtete Kritik‘

Der Anklä­ger und sein Schatten
Der Anklä­ger / Abwerter und sein Schatten
Selbstabwertung und die unglückliche Strategie, andere abzuwerten…

umzugehen, ist „den inneren Kritiker“ nach außen zu richten, also andere Menschen oder Umstände anzuklagen. Schließlich ist das ‚DIE Strategie‘, die wir i.d.R. von unseren Eltern gelernt haben – und diese von ihren, usw. („Mehrgenerationen-Ansatz“ (Helm Stierlin).
Für die eigene Selbstbewertung scheint das zunächst erfolgreich zu sein, weil „die Inkompetenz nach Außen gelagert“ (externalisiert) und auf andere Menschen gerichtet und übertragen ( projiziert) wird.
Der Nachteil daran ist allerdings, dass dabei auch die eigene ‚Macht‘ an andere abgegeben wird, denn…

„buddelt“ man etwas tiefer, verbirgt sich unter der Kritik/Abwertung oft Hilflosigkeit bzw. Ohnmacht, auch und insbesondere, wenn sie auf andere gerichtet ist.
Unabhängig davon, wen Sie in bestimmten Situationen ‚beschimpfen‘ – sei es den Busfahrer, der nicht pünktlich kommt; Ihre Kinder, weil sie nicht aufgeräumt haben oder sich selbst, weil sie schon wieder XY getan bzw. nicht getan haben – der oder die Beschimpften habe eigentlich die Macht/den Einfluss/die Kontrolle über das aktuelle Ereignis!

Besonders tragisch ist dies, wenn der ‚Anklage-Modus‘ chronisch wird

Der Zeigefinger, der zum Pfeil wird und Wunden verursacht...
Der Zeigefinger, der zum Pfeil wird und Wunden verursacht…

 

Was der Zeigefinger in der „Ankläger-Skulptur“ eigentlich symbolisiert ist ein Pfeil, der neutral formuliert lediglich auf kritische (= entscheidende) wunde Punkte (beim Gegenüber) hinweist. In seiner ‚missbräuchlichen‘ Funktion wird daraus eine Art „Pfeil“. mit dem man in den Wunden des Anderen herum stochert oder erst Wunden verursacht!

Aus soma-linguistischer Sicht ist ‚das Anklage‘ auch vielmehr ein „An-Zeigen“ – vermutlich die Ursprüngliche Bedeutung von „Etwas zur Anzeige bringen“ oder „jemand anzuzeigen“.

Ankläger-Angeklagtes Kind: Biegepuppen und Familienaufstellung Szenario-Arbeit
Ankläger und angeklagtes Kind.
Szenario-Arbeit mit den Biegepuppen.

Dieses „Anklagen“ und die Reaktion lässt sich auch sehr ’schön‘ in der Szenario-Arbeit darstellen; besonders die Biegepuppen bieten hierbei vielfältige Möglichkeiten.

So lassen sich mit den Biegepuppen auf Grund der biegsamen Glieder vielfältige ‚Körper-und Familien-Skulpturen‘ bilden, die oft mehr aussagen bzw. ‚tiefer‘ verdeutlichen, was in der Szene passiert und wie es auf die beteiligten Personen wirkt.

 


Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, mit dieser „kritischen Stimme“ umzugehen, bzw. sie Schritt für Schritt aufzulösen:

Arbeit mit Teilpersönlichkeiten

Eine ist die Arbeit mit sogenannten „Teilpersönlichkeiten“ (z.B. Voice Dialogue, Hal & Sidra Stone), dem Inneren Team ; Schulz von Thun) oder IFS (Internal Family-System ; Richard Schwartz).
Dabei werden die kritischen, abwertende Aussagen wortwörtlich nach außen gebracht und als eine eigene Person auf einem Extra-Platz im Raum positioniert, als „innere Kritiker“ oder „Innere Ankläger„.

(Kl)eine Kritik an dem Konzept des Inneren Kritikers – und auch des Inneren Kindes:

Methoden, die mit kritischen Aussagen in Form von Personen arbeiten, können hilfreich sein, WENN dies eine erster Schritt zur „Desidentikation“ (= Inneren Abstand nehmen“) ist. Im Voice Dialogue zum Beispiel gibt den Platz des bewussten Ichs.
Wenn allerdings – so mein Eindruck von den vielen Internetseiten zum Thema „Innere Kritiker“ – die Kritik ‚personifiziert‘ wird und BLEIBT, hat man ein Problem!

Besitzanzeigende Worte („MEIN Kritiker“) vermitteln den Eindruck, dass es eine Person gibt, die

  1. zu mir gehört
  2. in MEINEM Besitz ist und von mir ‚beherrscht‘ wird
  3. es sich um ein ‚echtes‘ Lebewesen handelt, das man nicht loswerden kann
60270_Zauberer_klein
Zauberer aus der KERSA-Beni-Serie

Die Arbeit mit Handpuppen

kann hilfreich sein, diesen innere Abstand spielerisch zu ermöglichen.

Wortwörtlich nimmt man dabei die Puppe mit dieser kritischen Stimme in die Hand. Die Puppe ist kleiner als der Mensch, der sie in der Hand hält und wird vom Puppenspieler kontrolliert.

Dadurch können sich vollkommen neue  Ein_Sichten ergeben …

 

 

Suche nach der positiven Absicht

Die Suche nach einer ‘positiven Absicht hinter’ den Kommentaren. Meist ist verbirgt sich eine Art ‘Schutz-Funktion’ hinter all der Kritik. Das heißt,  dass selbst-kritische Kommentare letztendlich dazu dienen, Fehler zu vermeiden und sich lieber selbst zu kritisieren bevor es ein anderer macht.

Metta-Meditation

Eine weitere Methode stammt aus der buddhistischen Praxis:
Die Metta-Meditation (= ‘*liebende Güte“; Wikipedia-Link), bei der man sich selbst UND anderen Menschen ‘Grundqualitäten’ (Liebe, Gesundheit, Freiheit, Leichtigkeit u.a.) ‚wünscht‘.

Open Focus Aufmerksamkeitstraining

Eine dritte Möglichkeit stammt aus der Erforschung der Gehirnwellen, die vollkommen ‘inhalts- und korrektur- frei’ mit Symptomen arbeitet  (Open Focus Aufmerksamkeitstraining), z.B. mit der Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf den Ort der Gedanken, der Quelle der Gedanken, „den Raum zwischen den Gedanken – und um die Gedanken herum“.

Gedanken als Wörter, Buchstaben erkennen

Und eine Vierte ist, Gedanken als das zu sehen, was sie sind: Sätze, Worte, Buchstaben – nicht mehr und nicht weniger.
(Diese Betrachtungsweise kommt u.a. in der Akzeptanz Commitment Therapie (ACT) zum Einsatz, wobei es verschieden Methoden gibt, Abstand von den Gedanken zu finden.)

plus_minus_gleich_Triade_rund[1]
Plus-Minus-Gleich-Triade

! Egal, welchen Ansatz/welche Möglichkeit man für sich als hilfreich erkennt und anwenden will, eines haben sie gemeinsam:

Kritik als Anklagen und Abwerten sich selbst und/oder anderen gegenüber ist einer der “stärksten Entwicklungskiller” und „Beziehungszerstörer“ und wird i.d.R. einer der ersten Themen sein, die bei Selbstentwicklungsprozessen ‘bearbeitet’ werden “sollten”.

Interessant ist, dass sowohl der Ansatz von Open Focus Aufmerksamkeitstraining als auch von ACT (Akzeptanz und Commitment Therapie/Training) am „Gleich („=“)-Pol“ der Ur-Triade ansetzen, während die Metta-Meditation eine „Plus“(„+“)-Methode“ ist.

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Verwandte Texte:

Das Beziehungsgebet (De-Symbiose / Selbst-Ermächtigung / gesunde Trennung (Balance-Kommunikation))

Das Beziehungsgebet * (De-Symbiose / Selbst-Ermächtigung / gesunde Trennung (Balance-Kommunikation))**

Ich bin Ich und Du bist Du.

 

Ich habe einen eigenen Körper und Du hast einen eigenen Körper.

Ich bin für meinen Körper verantwortlich. Ich habe die Macht, ihn zu bewegen.

Du bist für deinen Körper verantwortlich. Du hast die Macht, ihn zu bewegen.

 

Ich habe eigene Gedanken und Du hast eigene Gedanken.

Ich bin für meine Gedanken verantwortlich. Ich habe die Macht, meine Gedanken zu ändern oder so zu lassen.

Du bist für deinen Gedanken verantwortlich. Du hast die Macht, deine Gedanken zu ändern oder so zu lassen.

 

Ich habe eigene Gefühle und Du hast eigene Gefühle.

Ich bin für meine Gefühle verantwortlich.

Du bist für deinen Gefühle verantwortlich.

 

Ich habe eigene Wünsche und Bedürfnisse und Du hast eigene Wünsche und Bedürfnisse.

Ich bin für meine Wünsche und Bedürfnisse verantwortlich. Ich habe die Macht, meine Wünsche und Bedürfnisse selbst zu erfüllen oder anderen um Unterstützung zu bitten.

Du bist für deine Wünsche und Bedürfnisse verantwortlich. Du hast die Macht, deine Wünsche und Bedürfnisse selbst zu erfüllen oder anderen um Unterstützung zu bitten.

 

Ich bin Ich und Du bist Du.

 

Gemeinsam erschaffen wir das WIR – Ich auf meiner Seite – Du auf deiner Seite.

 

 

* = inspiriert durch das ‘Gestaltgebet’ von Fritz Perls, den „Beziehungsschal“ (von Jacques Salomé bzw. Monika Wilke) und Erfahrungen aus der Paarberatung

** = Das Beziehungsgebet ist übrigens nicht nur für Paare, sondern auch für ERWACHSENE und deren Eltern „Wenn Kinder die Täume ihrer Eltern….“ !!!

Unter „Downloads“ kann eine pdf-Version heruntergeladen werden.

 


Natürlich kann jeder für sich entscheiden, dem Inhalt des ‘Beziehungsgebet’ zuzustimmen. Was würde es aber bedeuten – für die eigene Person und für eine Beziehung – wenn den Sätzen NICHT zugestimmt wird?!
Stichwort: Marionetten-Modus …

Weitere Texte:

zu “Balance-Kommuniakation” bzw. “Symbiose

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Was im Still-face-Experiment für Babys, ist bei älteren Kindern, in Partnerschaften und Gruppen das Schweigen bzw. das Nicht-Reagieren?

Was im Still-face-Experiment für Babys, ist bei älteren Kindern, in Partnerschaften und Gruppen das Schweigen bzw. das Nicht-Reagieren?

Was im „Still-face-Experiment“ ( still-face = „‚regungsloses‘ Gesicht“) sichtbar wird, ist möglicherweise DAS Phänomen, das sich auch in späteren Beziehungen wiederholt und z.T. tragische Folgen haben kann.

Auf der Seite der Mutter (im Film)

Schweigen, nicht-reagieren, nicht-antworten, „den anderen auflaufen lassen“ kann als eine Form von Gewalt erlebt werden, als Macht-Instrument, mit dem man den Gegenüber in einen unklaren und hilflosen Zustand versetzen kann.

Ein Erzähler („Klient“)  berichtete:

„Wenn meine Mutter dann nichts gesagt hat, war das für mich die Hölle….Dann bin ich hingegangen und habe gesagt: „Mama, bitte hau mir eine runter, aber rede wieder mit mir?!…“
(Anmerkung:  Der Erzähler war ’schon längst‘ im Erwachsenenalter, die Erinnerung war dennoch so intensiv und lebendig und auch in der aktuellen Partnerschaft (wieder) ein Thema bzw. „reaktiviertes Muster“)

In der Balance-Kommunikation (Gewaltfreie Kommunikation) ist deshalb auch diese „passive Gewalt“ ein wichtiger Schwerpunkt, weil das Nicht-Antworten, Nicht-Reagieren Hilflosigkeit/Ohnmacht auslösen kann, die wiederum als ‚Gegenreaktion‘ aktive Gewalt auslöst….

Auf der Seite des Babys

Die Versuche, die Mutter zu einer (wohlwollenden) Reaktion zu bewegen, kann als Grund-Muster gesehen werden, Verantwortung für die Gefühle anderer Menschen zu übernehmen. Insbesondere wenn das Gegenüber eine Reaktion von Traurigkeit oder Ärger zeigt, können Schuld-Gedanken die Folge sein.

Auch hier ist die Balance-Kommunikation (Gewaltfreie Kommunikation) hilfreich, da dieser „Irr-Glaube“ unter die Lupe genommen wird.

Übrigens und interessant….

Was tut das Baby nicht, was erst im späteren Alter als Strategie hinzukommt, um andere Menschen zu beeinflussen oder gar kontrollieren – um warum das ’schlau‘ ist …?!

Was im Still-face-Experiment noch enthalten ist:

  • Das Grundprinzip des (passiven) Mobbings
  • Beziehungsvermeidung (mit Menschen) und „Warum Hunde, die besseren Partner sein können“
  • Burn-Out-Muster (in Kommunikation und Handeln)
  • Warum Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nur unter bestimmten Voraussetzungen ‚funktionieren‘ kann.

Verwandte Texte:

Wippe-Model
„Wippe-Model“

 

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Eingeschnappt, beleidigt, etwas persönlich nehmen – Anfang und Ende (nicht nur) einer Gewaltfreien Kommunikation?

Eingeschnappt, beleidigt, etwas persönlich nehmen – Anfang und Ende (nicht nur) einer Gewaltfreien Kommunikation?

Wenn Sie jemanden kennen, der hin und wieder „beleidigt reagiert“, könnten folgende Punkte dahinter stecken:

  • Das Idealbild des Gegenübers stimmt nicht mit dem “Real-Bild” überein. Sie/er ist einfach anders, als ich es gerne hätte (-> Pygmalion-Effekt nach R. Winch !!!) .
  • Das, was ich vom anderen erwarte oder brauche,  kann ich mir (scheinbar) nicht selber geben.
  • Mein Gegenüber hat somit auch ein größeres Gewicht (im –> Sozialen Panorama (Lukas Derks) wird das Gegenüber tatsächlich als “Über mir”, größer dargestellt)

Das Unglückliche dabei, dass diese Wahrnehmung nicht nur (gewaltfreie) Kommunikation verhindert, sondern in ALLEN Beziehungen (Familie, Partnerschaft, Arbeitsfeld etc.), da der anscheinend weit verbreitete Impuls aktiviert wird, Den Anderen ‘zu korrigieren’, zu recht zu weisen, ihn/sie dazu zu bringen, doch das zu tun oder zu sagen, was wir gerne hätten.

Entweder mache ich das mit verbalen aktiven Mitteln (Laut werden, attackieren) oder auch mit passiven, non-verbalen Mitteln (‘schmollen’, mich zurückziehen, nichts mehr sagen – und am Besten noch im Kopf “Gegenangriffe starten”).

Psych(olog)isch mag dieses Re-Aktionsmuster mit einer “Über-Verbindung’” (Verschmelzungswunsch / Symbiose) zu tun haben, die im Säuglingsalter natürlich ist, ab einem gewissen Alter aber vielleicht nicht mehr so ganz den Möglichkeiten entspricht.

In der Balance-Kommunikation (B-K) ist der Erste wichtigste Schritt, wenn man sich ‘angegriffen fühlt”,
die “Trennung” zwischen “Ich” und “Du” **

 

Dieses Nicht-Beachten des Trennens bzw. Das-zu-früh-in-Verbindung-gehen-wollen führt m.E. auch – und vielleicht gerade – in der Gewaltfreien Kommunikation zu “ungünstigen” Erwartungen oder Überforderungen, sich selbst, dem Gesprächspartner und der “Methode” gegenüber…

Hilfreich und interessant ist das -> Beziehungsgebet, das gratis*** zum Download zur Verfügung steht.

 

** Diese Trennung gibt es z.B. auch in der Gestaltherapie /”Gestalt-Gebet”(Fritz Perls), in der “Einfühlsamen Kommunikation” (Jacques Salomé) oder in “The Work” von Byron Katie (mit der Frage “Wessen Angelegenheit ist das?!”)

*** = für Stamm-Kundinnen und -Kunden

Subtile Gewalt in der Gewaltfreien Kommunikation (GfK)

Subtile Gewalt in der Gewaltfreien Kommunikation (GfK)

Neben den „klassischen“ Merkmalen einer „gewaltvollen Kommunikation“ (Abwertung – sich selbst und/oder andere (-> Innerer & äußerer Kritiker), Forderungen etc. gibt es auch ’subtilere Gewalt“, die eine Kommunikation (Verbindung) verhindert bzw. blockiert, z.B.:

  1. Auf Fragen mit Gegenfragen reagieren**,
  2. Den Sprecher – insbesondere wenn er Kritik äußert – mit einer „GfK-Formel beglücken“, ihm also als erste Reaktion auf seine Kritik mit einer „Du-Analyse über dessen Gefühle und Bedürfnisse“ antworten (s.a. Video von Oliver Heuler)**
  3. Aussagen, die indirekt abwerten, z.B. :
    „Wenn dir das (deine Beziehung/deine Ansicht) reicht…“
    „Wer’s braucht…“
    „Wer’s nötig hat…“
  4. ….

Die Beachtung auch solcher Formulierungen sind m.E. besonders wichtig, für Menschen, die ‚feinfühlig‘ auf nonverbale Signale reagieren oder die  „Doppelbotschaften der Eltern“ erlebt haben. Diese ‚verdeckte‘, subtile Gewalt kann ‚unbehagliche Gefühle auslösen“, die im besten Fall nur zu einem Kommunikationsabbruch führen.
Bei feinfühligen Menschen – auch Kindern !!! – könnte diese ’subtile‘ Gewalt zu Selbstzweifeln führen, insbesondere, weil die ‚verborgenen Abwertung‘ nicht greifbar, beobachtbar, beweisbar ist….
** = Scheint besonders bei GfK-Trainern und ‚erfahrenen GfKlern“ beliebt ;-) (Achtung: Dieser Satz ist im Stink-Stiefel-Modus geschrieben… !!!)

Soweit erst mal…..


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Vielen Dank

Ulrich Just

 

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Balance-Kommunikation – Alternative oder Erweiterung zur Gewaltfreien Kommunikation (GfK)?!

Balance-Kommunikation (B-K) – Alternative oder Erweiterung zur Gewaltfreien Kommunikation (GfK)?!

Vorweg:

  • Sie befinden sich – alleine durch die Tatsache, dass Sie im Internet surfen – in einem Dysbalance-Zustand; Sie wollen Informationen HABEN aber (höchstwahrscheinlich) nichts von sich preisGEBEN …
  • Der Text richtet sich an Menschen, die bereits die Grundprinzipien der Gewaltfreien Kommunikation kennen.
  • Dies ist eine vorläufige “Roh-Version”, eine Ansammlung an Punkten, die teilweise im „Dornen-Modus“ (s.u.) geschrieben sind

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich die Balance-Kommunikation entwickelt hat, ein wesentlicher Punkt ist, dass sich die Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg nicht nur bei mir, sondern auch bei einigen anderen – sogar GfK-Trainer_innen – im Alltag nicht so bewährt hat bzw. an Grenzen stößt.

Ein paar Unterschied zwischen GfK und Balance-Kommunikation (ungeordnet),

die auf Beobachtungen und Rückmeldung von „GfK-Teilnehmer_innen basieren:

Gewaltfreie Kommunikation (GfK) Balance-Kommunikation (B-K)
“Schritte” in der Kommunikation
4 Schritte
Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse, Bitte
A) meist in der ‚Reihenfolge‘:
B) meist werden alle ‚genannt‘
5 Schritte
Beobachtung, Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse, Bitte
A) ‚Reihenfolge‘ nach der eigenen Wahrnehmung
B) werden kontextabhängig genutzt. z.B. werden Gefühle im Arbeitskontext bzw. bei fremden Personen selten angesprochen/benannt
Erst ich, dann Du, dann Wir – Prinzip ??? unbekannt. ggf. in “Die zwei Seiten einer Kommunikation” enthalten “Erst Ich” = „Was passiert bei mir, auf meiner Seite?!“ IMMER die 1. Frage i. d. Balance-Kommunikation
“Verbindung” (mit den Bedürfnissen aller Beteiligten) (eigentlich) immer angestrebt auch Trennung, sich-nicht-verbinden-wollen ist ‘erlaubt’ und sogar wichtig
Bedürfnisse-orientiert Fokus liegt auf Bedürfnissen, die ‘hinter’ der Handlung liegt oft eher “Anliegen-/Intention-/Strategie-orientiert – > Aikido-Prinzip
Wolf versus Giraffe ‚Böser‘ Wolf als Gegenspieler der ‚guten‘ Giraffe? a) Ork-Modus versus Elben-Modus
(aus „Herr der Ringe“)
b) „Dornen-Modus“ versus „Blüten-Modus“ (Rosen-Metahper)
c) Stiefel versus Barfuß (= Schutz vs. Verletzlichkeit)
d) Der Igel (auch als Handpuppe) als ’nicht-gespaltenes‘ Symbol-Tier mit Verletzlichkeit (=Bauch) und Schutz (=Stacheln)
„Straßen-Giraffisch“
(= in Umgangssprache formulierte GfK)
(Wenn überhaupt,) meist erst später in den GfK-Kursen vermittelt)  Von Anfang an
Zertifikate a) ja,  durch “Erlaubnis” (“Top-Down-Prinzip”)
b) “statisches” = einmal erworben, lebenslang gültig (an ‘kleine Auflagen“ gebunden’)
a) Nein bzw. ‘nur’ “Triadische Zertifizierung”
b) dynamisch = Zertifikat wird ‘regelmäßig’ erneuert und hat verschiedene Qualitäten
Beziehungsschal” (aus “Einfühlsame Kommunikation” v. Jacques Salomé), “Angelegenheiten” (The Work v. Byron Katie) & “Pygmalion-Effekt” v. R. Winch!!) evtl. durch “die zwei Seiten einer Kommunikation” Beziehungsschal”, Angelegenheiten” bzw.“Pygmalion-Effekt”  sind Bestandteile der B-K

Ein paar Grundannahmen in der Balance-Kommunikation (ebenfalls noch ungeordnet)

  • Die Gefühle und die „innere Haltung„entscheiden hauptsächlich darüber, wie eine Kommunikation verläuft – weniger die „Vokabeln“ (z.B. über Bedürfnisse, Gefühle)
  • Die Erwartungen, Wahrnehmung und Interpretation („EWI-Filter„) – also die „Bilder“ und (Vor-)Urteile hpts.  der „Person Gegenüber“ und ihrer Aussagen – hat Einfluss, was und wie im Gespräch entstehen wird.

Ein Video, dass dankenswerter Weise Oliver Heuler veröffentlicht hat, zeigt einen wichtigen Unterschied bzw. einen Punkt in der Anwendung der GfK, der im Vergleich zur Balance-Kommunikation anders ist (ab Minute 2:22 als Antwort auf die Aussage „Du bist egoistisch!“).
Falls Ihnen die Antwort Oliver Heulers stimmig oder ’natürlich‘ erscheint und Sie auch gerne so sprechen wollen bzw. es ’natürlich‘ finden, dass Ihr Gegenüber so antwort, könnte die Gewaltfreie Kommunikation etwas für Sie sein und es lohnt sich nicht die Balance-Kommunikation kennen zu lernen oder weiter zu entwickeln…..

Falls Sie jedoch eine Art „Unbehagen“ spüren oder Ihnen die Antwort irgendwie ‚befremdlich‘ etc. vorkommt, könnte die Balance-Kommunikation eher etwas für Sie sein…

Soweit erst mal….

Eine der wichtigsten und personenzentrierten Fragen ist – unabhängig von „Kommunikationstrainings“- ist:

„Wenn Sie sich an eine Gespräch erinnern, das genauso war, wie Sie es sich eigentlich immer wünschen, was genau hat es so ‚wertvoll‘ gemacht?“

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Ziele erreichen – das Dauergeschäft mit einer Illusion ?!

Ziele erreichen – das Dauergeschäft mit einer Illusion ?!

Auch wenn es nur an meinem „WIF„(Wahrnehmung-Interpretations-Filter) liegt, so bege­g­nen mir aktuell viele Angebote und Menschen, die sich mit dem Thema „Ziele erreichen“ beschäftigen.

Unter anderem taucht unter dem Schlagwort „Ziele erreichen“ die Methode „S.M.A.R.T.“ auf – Je nach Auslegung bedeuten die Anfangsbuchstaben:
S – pezifisch-konkret (präzise und eindeutig formuliert)
M – essbar (quantitativ oder qualitativ)
A – ttraktiv (positiv formuliert, motivierend)
R – ealistisch (das Ziel muss für mich und mit eigener ‚Kraft‘ erreichbar sein)
T – erminiert (bis wann…?)

Was bei den ‚Merkmalen‘ auffällt ist, dass nur die Eigenschaft des Ziels beschrieben wird, die Person ‚verschwindet‘ dabei, d.h. sie existiert (fast) nicht!
Einzig der Punkt „motivierende“ verweist auf den Zusammenhang zwischen Ziel und „Wanderer“ (-> „Ziel-Wege-Wanderer-Prozess“)

Solche ‚abgetrennten‘ Ziel-Merkmal-Formulierungen‘ OHNE eine tiefgründige Beschäftigung mit der Person, insbesondere den Fragen:

  • „Was versprechen/erhoffen Sie sich eigentlich davon, wenn Sie ‚Ihr‘ Ziel dann endlich erreicht haben?“ (= die „Wo-zu?-Frage“)
  • „Wann bzw. wie kamen Sie eigentlich auf dieses Ziel? („Woher?-Frage)

Aus der Beratungspraxis ist bekannt, dass sich diese beiden Fragen lohnen.

  1. Gibt es (nicht wenige?!) Menschen, die – auch noch als Erwachsene – versuchen, die Ziele und Träume Ihrer Eltern[/wpseo] zu erfüllen oder gesellschaftlichen Idealen (Stichwort: Werbung) nachstreben.
  2. Kann gerade durch die „Wo-zu?-Frage“ geklärt werden,
    a) ob sich ‚die Reise‘ überhaupt lohnt – wenn es keine klare Antwort auf die Frage gibt, lohnt sich ‚die Reise‘ eigentlich nie!
    b) können (im Sinne der Bedürfnisorientierung in der „Gewaltfreien Kommunikation (GfK)“) auf einmal Alternativ-Ziele gefunden werden, die viel eher zur eigenen Persönlichkeit passen.

In diesem Sinne lohnt sich nicht nur eine „Drei-Minuten-Analyse (systemische Analyse)“, sie ist sogar absolut nötig, wenn Frust oder Leid nicht noch unnötig gefördert werden soll…

soweit erst mal……

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Gewaltfreie Kommunikation (GfK) – selbst für Trainer_innen ein Problem?!

Gewaltfreie Kommunikation (GfK) – selbst für Trainer_innen ein Problem?!

Im Artikel „Gewaltfreie Kommunikation – es kommt nicht allein auf die Worte an!“ von Michaela Albrecht; veröffentlicht am 19. Februar 2012 – gibt es einige Aussagen – auch und gerade von GfK-Trainern, die als ‚kritische Bemerkungen gegenüber GfK (Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg) gedeutete werden können.
Der Hinweis auf die ‚kritischen‘ Aussagen, kann einerseits ermutigen, dass selbst nach längerer Erfahrung mit GfK (immer wieder) Schwierigkeiten in der Umsetzung bzw. im Alltag auftreten können.

Andererseits kann auch die Frage entstehen, ob durch die Literatur und die Angebote an Seminaren, Übungsgruppen, Jahrestrainings (besonders ‚viele‘ werden ja in Berlin angeboten), nicht Hoffnungen und Erwartungen geweckt  – und enttäuscht – werden, was mit der Gewaltfreien Kommunikation alles möglich ist.

„Markus Sikor, mein Mediations-Ausbilder, hat neulich getwittert, dass er total frustriert sei vom Treffen der “Gewaltfreien”: “Es gibt keine gewaltfreien Worte oder Begriffe – warum ist das so schwer zu kapieren?…”

[Quelle: ; 2012-03-04]

Begrüßenswert finde ich, dass Michaela Albrecht ein ‚anderes Licht‘ auf die Gewaltfreie Kommunikation wirft und Ihre Erfahrung, direkt, offen und transparent veröffentlicht.
Diese Transparenz ist – nicht nur für die Gewaltfreie Kommunikation – relativ schwer zu finden.

Verwandt Texte:


 

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Gefühle sind spezielle Körpersignale, aber…

Gefühle sind (auch “nur”) spezielle Körpersignale, aber…

Wenn man so im Internet ‘blättert’ oder sich im Alltag umhört, stößt man des Öfteren auf das Wort “Gefühle”.
Interessant dabei:
Ein erheblicher Anteil der sogenannten Gefühle haben nichts mit Fühlen zu tun. Es sind „Pseudo-Gefühle“ wie es in der Gewaltfreien Kommunikation so schön heißt, und/oder umgangssprachliche Formulierungen,, die ‚einfach übernommen wurden (z.B. „Ich habe das Gefühl, du bist nicht ehrlich zu mir“ heißt ‚eigentlich‘: „Ich habe den Eindruck/die Vermutung, dass…“‚) !!!

‘Fühlen’ hat etwas mit ‘sensorischen Spüren” zu tun, wie z.B. der Tastsinn – mit dem Unterschied, das Gefühle INNERHALB bestimmter Körperregionen wahrgenommen werden (z.B. Bauch-/Magenbereich, Brustkorb / Herzgegend, Hals).
Hinzu kommen i.d.R.  Spannungen im ‘Bewegungsapparat‘ – den Muskeln, die Körperhaltung insgesamt aber auch bestimmte Bereiche, die deutlicher zu spüren sind, bzw. intensiver reagieren. Z.B. Bauchmuskeln (flache Atmung), Spannung in Händen, Schultern, Nacken, Kiefermuskeln – und was aus meiner Sicht wenig beachtet wird – die Gesichtsmuskulatur als Ganzes (Mimik), obwohl die ‚Hauptgefühle‘ wie z.B. Angst, Ärger, Trauer im Gesicht sichtbar sind und bei allen Menschen weltweit (universal) sich auf die selbe Weise ausdrücken!!!

Angst im Gesichtsausdruck (Mimik)
Angst im Gesichtsausdruck (Mimik) (s. Quelle 1)

Ein “Klassiker der ‘Nicht-Gefühle” sind “Schuldgefühle”.

Was nehmen Sie denn wo und wie genau wahr, wenn Sie ‘Schuldgefühle’ haben – oder anders herum gefragt: “Was bliebe von den ‘Schuldgefühlen’ übrig, wenn Sie die ‘Begleit-Gedanken’ wie z.B. “Das habe ich schlecht gemacht” für eine Minute beiseite stellen könnten?

***

„Es ist wirklich schwer sich nicht zermürben zu lassen und letztlich sind es die eigenen Gedanken, die dieses verursachen“

via Schuldgefühle überwinden • Zeit zu leben.

***

Warum könnte es wohl hilfreich sein, eine Unterscheidung von körperlich spürbaren Gefühlen und den Begleit-Gedanken zu machen???

Für die persönliche und systemische Entwicklung ist es sehr hilfreich, zwischen ‚echten Gefühlen‘ und den ‚Pseudo-Gefühlen‘ /Begleit-Gedanken zu unterscheiden, da man mit Gedanken ( z.B. ‘Schuldgedanken’) anders umgehen kann/muss als mit Gefühlen.

So sind „Schuldgedanken“ i.d.R. ‘Texte aus dem Drehbuch eines Inneren Anklägers“ und entsprechend gibt es dafür einige hilfreiche Ansätze.

Gefühle können sowohl als „Signal“ für bestimmte Bedürfnisse genutzt werden (wie in der Gewaltfreien Kommunikation) , als auch – wie im Focusing– als eine Art ‚Resonanz-Organ‘ bei der Überprüfung von stimmigen Antworten (-> Felt Sense).

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Inspiriert wurde dieser Text u.a. durch einen Artikel “[wpseo]Schuldgefühle überwinden[/wpseo]” von Ralf Senftleben auf “Zeit zu Leben” und den Aussagen von Marshall Rosenberg in “Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation”, denen ich beiden an dieser Stelle für ihre Arbeit danken möchte.

[Quelle 1: Vorlage für die Aquarell-Abbildung war: „Psychologie“ von Zimbardo & Gering. 7. Auflage (1996), S. 362, inzwischen i.d. 18. Auflage (2008)]

Einsamkeit in Paarbeziehungen | Pygmalion-Effekt (nach R. Winch) | Paarkonflikte | Liebesentzug | Paarkonflikte | Paartherapie

Einsamkeit in Paarbeziehungen

Paarbeziehungen sind neben einer Mutter-Kind-Beziehung die kleinste Einheit eines Sozialen Systems.

Entsprechend können die gegenseitigen Erwartungen in dieser Zweier-Konstellation (Dyade) offen oder verdeckt (unausgesprochen) sehr hoch sein. Besonders tragisch wird ‚das Ganze‘, wenn früher oder später  eigene Wunden (aus der Kindheit) aktiviert werden und die Sehnsucht, dass der Partner* diese Wunden heilt, nicht erfüllt werden oder der Partner sogar ‚Salz in die Wunde streut‘.

Insbesondere, wenn in der Partnerschaft bestimmte „Ur-Bedürfnisse“, wie Geborgenheit, Angenommen-Sein, Vertrauen u.a. nicht erfüllt werden (können), besteht die ‚Gefahr‘, sich vom Partner zurückzuziehen und ggf. ‚das Unerfüllte‘ woanders zu suchen; sei es ‚in anderen Personen (Stichwort: „Fremdgehen“) oder auch durch ‚Flucht‘ in Süchte (z.B. Fernsehen, Computer-Spiele, Internet-surfen oder Alkohol und andere Drogen).

Die erlebte Einsamkeit kann sich auch durch Liebesentzug äußern (Schmollen, Kontakt vermeiden) oder durch den Partner anklagen, kritisieren.

Beide „Strategien“ sollen dazu dienen, (wieder) Kontrolle über den Partner zu gewinnen, ihn bzw. sie so zu beeinflussen, dass er/sie das tut, was man möchte. Der Partner soll schließlich einem Ideal entsprechen und wenn er/sie nicht so ist, wird versucht, ihn so ‚zu formen‘ (Pygmalion-Effekt nach Robert Winch).

Gerade in der Paarberatung wird deutlich, wie häufig und intensiv das Muster „Du sollst mir etwas geben (= sagen oder tun), damit ich mich besser fühle“.
Meist wird dabei die (von Eltern? übernommene) wenig hilfreiche Strategie angewendet, den anderen anzuklagen, anzugreifen oder abzuwerten, um ihn/sie zur ‚Einsicht‘ zu bewegen.
Um das „Wippe-Modell“ heranzuziehen: Selbst wenn diese ‚Manipulation‘ gelingen sollte, ist ‚der Ankläger‘ dann von der ‚andere Seite der Wippe‘, also den ‚angeklagten Partner‘, abhängig.

…..

Falls Sie diese ‚Dynamik‘ betrifft und Sie sich behutsam an eine Lösung herantasten möchten, melden Sie sich einfach über „Kontakt“ ….

* „Partner“ bezieht sich natürlich auf alle Geschlechter.

Verwandte Texte:


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Vielen Dank

 

 

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