Niko Paech: Die Wachstumsparty ist vorbei Teil 1 und 2- YouTube

Niko Paech: Die Wachstumsparty ist vorbei Teil 1 – YouTube.

… auch ‚das‘ ist Systemische Entwicklung…

Das Zusammenwirken der Äußeren Systeme und den Inneren Einstellungen, Haltungen, Glaubenssätzen lassen sich in dem Vortrag von Prof. Dr. Niko Paech entdecken oder deuten.
Die Grundhaltung, immer mehr zu wollen oder vom anderen (der Wirtschaft, der Natur) mehr bekommen zu wollen als zu geben, ist ebenso ein zwischenmenschliches ‚Problem‘, dass sich auch in Partnerschaften, Familien oder Organisationen wiederfinden lässt.

Stichworte:
„Gewalt als Mittel zu kontrollieren“, „Burnout“, „Immer mehr arbeiten um das selbe – oder weniger – zu erreichen“

 

 

 … Teil 2

Dankbarkeit, Glück und Achtsamkeit (Video)

Dankbarkeit, Glück und Achtsamkeit (Video, engl.)

Louie Schwartzberg (preisgekrönter Filmemacher u.m.) präsentiert berührende Filmszenen und Aussagen von Menschen über Dankbarkeit und Glück.
Dabei geht es auch um Achtsamkeit, die ‘freundliche” Wahrnehmung dessen, was im gegenwärtigen Moment da ist” und sich den Wundern des Lebens zu öffnen.

[Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=gXDMoiEkyuQ ,November 2012]

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Was im Still-face-Experiment für Babys, ist bei älteren Kindern, in Partnerschaften und Gruppen das Schweigen bzw. das Nicht-Reagieren?

Was im Still-face-Experiment für Babys, ist bei älteren Kindern, in Partnerschaften und Gruppen das Schweigen bzw. das Nicht-Reagieren?

Was im „Still-face-Experiment“ ( still-face = „‚regungsloses‘ Gesicht“) sichtbar wird, ist möglicherweise DAS Phänomen, das sich auch in späteren Beziehungen wiederholt und z.T. tragische Folgen haben kann.

Auf der Seite der Mutter (im Film)

Schweigen, nicht-reagieren, nicht-antworten, „den anderen auflaufen lassen“ kann als eine Form von Gewalt erlebt werden, als Macht-Instrument, mit dem man den Gegenüber in einen unklaren und hilflosen Zustand versetzen kann.

Ein Erzähler („Klient“)  berichtete:

„Wenn meine Mutter dann nichts gesagt hat, war das für mich die Hölle….Dann bin ich hingegangen und habe gesagt: „Mama, bitte hau mir eine runter, aber rede wieder mit mir?!…“
(Anmerkung:  Der Erzähler war ’schon längst‘ im Erwachsenenalter, die Erinnerung war dennoch so intensiv und lebendig und auch in der aktuellen Partnerschaft (wieder) ein Thema bzw. „reaktiviertes Muster“)

In der Balance-Kommunikation (Gewaltfreie Kommunikation) ist deshalb auch diese „passive Gewalt“ ein wichtiger Schwerpunkt, weil das Nicht-Antworten, Nicht-Reagieren Hilflosigkeit/Ohnmacht auslösen kann, die wiederum als ‚Gegenreaktion‘ aktive Gewalt auslöst….

Auf der Seite des Babys

Die Versuche, die Mutter zu einer (wohlwollenden) Reaktion zu bewegen, kann als Grund-Muster gesehen werden, Verantwortung für die Gefühle anderer Menschen zu übernehmen. Insbesondere wenn das Gegenüber eine Reaktion von Traurigkeit oder Ärger zeigt, können Schuld-Gedanken die Folge sein.

Auch hier ist die Balance-Kommunikation (Gewaltfreie Kommunikation) hilfreich, da dieser „Irr-Glaube“ unter die Lupe genommen wird.

Übrigens und interessant….

Was tut das Baby nicht, was erst im späteren Alter als Strategie hinzukommt, um andere Menschen zu beeinflussen oder gar kontrollieren – um warum das ’schlau‘ ist …?!

Was im Still-face-Experiment noch enthalten ist:

  • Das Grundprinzip des (passiven) Mobbings
  • Beziehungsvermeidung (mit Menschen) und „Warum Hunde, die besseren Partner sein können“
  • Burn-Out-Muster (in Kommunikation und Handeln)
  • Warum Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nur unter bestimmten Voraussetzungen ‚funktionieren‘ kann.

Verwandte Texte:

Wippe-Model
„Wippe-Model“

 

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Barbara Fredrickson: The Positivity Ratio – YouTube

Barbara Fredrickson: The Positivity Ratio – YouTube

  • Wie ist das Verhältnis * zwischen ‚positiven‘ und ’negativen‘ Gefühlen, damit ein Mensch von sich sagen kann, er/sie sei glücklich?
  • Welches sind die (gedanklichen) Grundhaltungen, die ‚Glücklich-Sein‘ fördern?

* Auf dem Punkt gebracht, lässt sich das auch so formulieren:

„Glück ist wie die Sonne.
Ein wenig Schatten muss sein,
wenn es dem Mensch wohl werden will.“
Otto Ludwig (Deutscher Schriftsteller: 1813 – 1865)

 

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Was Meditation wirklich ist (What meditation really is – Mingyur Rinpoche)

Was Meditation wirklich ist (What meditation really is – Mingyur Rinpoche)

[Quelle: What meditation really is – Mingyur Rinpoche from WhatMeditationReallyIs on Vimeo. http://vimeo.com/19563159; 30.11.2012]

Unterhaltsam, erfrischende Darstellung von Mingyur Rinpoche; u.a. über den Sinn und die Tücken, den „Geist /Verstand“ beim meditieren auf den Atmen zu richten….

und was man gar nicht erst versuchen braucht….

Was Meditation (auch) ist:

  • Meditation ist, seinem Gehirn bei der Arbeit zuschauen
  • Meditation ist die Kunst, im „Auge des Tornados der Gedanken, Gefühle und Empfindungen“ zu sein

kleine Anmerkung (kleiner Erfahrungsbericht)….

Der Geist (die Gedanken) als ungestümes, wildes Kind  – statt ‘Affen-Geist’ “monkey mind”

Schimpanse, spielend (Monkeymind) HOLZTIGER
Schimpanse von HOLZTIGER
NICHT auf den Bauch klicken !!!

 

Auch wenn Meditationslehrer den Geist bzw. das Denken die Metapher eines “Affen-Geist” (“monkey mind”) benutzen , um das pausenlose Reden der Gedanken zu verdeutlichen, hat dieses Bild vielleicht auch etwas  ‘Abwertendes’ an sich. Etwas, das nicht erstrebenswert, störend ist und – zumindest während der Meditation – abgelegt werden ‘sollte’.

Als ich mir mal meinen Gedankenfluss  ‘angeschaut’ habe und die Frage aus dem Focusing kam “Wie ist dieses ‘Gedanken-fließen’?”, kam mir das Bild eines Kindes auf einer Blumenwiese, das von Blume zu Blume sprang, dann einen Schmetterling sah, ihm hinterher rannte, dann wieder einen glitzernden Tautropfen auf einem Blatt entdeckte, usw.

Mein Geist, die Gedanken, erinnerten mich also mehr an ein wildes, ungestümes Kind, das voller Entdecker-Geist und Begeisterung die schönen und interessanten Dinge kennenlernen wollte. Und ich wollte – bzw. konnte auch nicht – dieses Kind beruhigen, es zum Hinsetzen bewegen; es war ‘zu wild’, ‘zu mächtig’. Das Lenken der Aufmerksamkeit auf den Atem oder den ‘Bodyscan’ kam mir eher wie ein Versuch vor, dieses freudige, forschende Kind mit etwas zu locken (den Atem), das das Kind nun überhaupt nicht interessiert, ja sogar langweilig findet.

Kein Wunder, dass die Aufmerksamkeit statt beim Atem zu bleiben oder den Körper zu ‘durchwandern’ nach wenigen Augenblicken wieder in irgendwelchen ‘Geschichten’ (Gedanken-Spielen, Phantasien) unterwegs war.

Durch die Ba-Mo-Meditation,

insbesondere die Beobachtung der ‘atemgeleiteten Mikro-Bewegungen’, konnte dieser “Kind-Geist” endlich das tun, was er sowieso gerne tut: spielerisch erkunden, was da gerade so passiert.

So ist die Meditation (Achtsamkeitspraxis) für mich kein ‘Umerziehen’, Dressieren oder gar Bekämpfen des “monkey mind” mehr, sondern eher wie eine gemeinsame Reise mit dem ‘wilden Kind’ in ‘die Welt des Inneren Friedens’ (Meditation).

Ein ausführlicheres Video über Meditation (auch in Englisch):

How Mindfulness Creates Understanding (The Buddhist TV)

Vokabeln zum Video:
drowsy =  einschläfernd, schläfrig, schlaftrunken

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Das Problem ist nur eine Gummihand?!

Das Problem ist nur eine Gummihand?!

Wenn auch psychische und emotionale Probleme genauso phantasiert sind, wie eine Gummihand (siehe „Gummihand-Experiment – ab der 28. Sekunde), was bedeutet das für  die Lösung ?!

  • Lässt sich das Experiment auch auf Lernen, auf ein neues Verhalten übertragen?
  • Welche Schritte, Bedingungen würden das Lernen neuer Verhaltensweisen begünstigen?

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Da diese SEITEN UND – vor allem – die ANGEBOTE im FIP-Berlin von NUR durch den lebendigen AUSTAUSCH zwischen den Besuchern, Kunden, Klienten etc. leben können, lade ich Sie ein, einen Kommentar zu hinterlassen oder sich über den Kontakt zu melden….

Vielen Dank

Ulrich Just

Die dunkle Seite der Achtsamkeit (mindfulness)

Die dunkle Seite der Achtsamkeit (mindfulness)

Falls Sie mit Meditation bzw. Achtsamkeitstraining (z.B. MBSR) angefangen und voller Hoffnung waren, dass Sie ab jetzt damit ‘nur Positives’ erleben, könnte es hilfreich sein, auch einen Blick auf die ‘Kehrseite’, die “dunkle Seite der Achtsamkeit” zu werfen.

Achtsamkeit als “freundliches Gewahr-sein dessen, was in diesem Augenblick da ist” , ist – bildlich gesprochen – so etwas wie das Anzünden eines Lichts, und sei es ‘nur’ ein Streichholz. Dieses Licht des Bewusstseins beleuchtet im Grunde nur die Dinge, die sowieso da sind – sowohl im Inneren (Gedanken, Gefühle, Körperwahrnehmungen) als auch im Äußeren; angefangen von den Wohnräumen, Ihrer Wohngegend, aber auch den Menschen und Beziehungen mit denen Sie Kontakt haben.

Achtsamkeit als Prozess des Erwachens

Achtsamkeit ist (auch) wie der Abstieg in die Unterwelt oder zumindest in einen dunklen Keller, der voller alter Dinge ist, die teilweise noch zu gebrauchen, teilweise kaputt, teilweise vergammelt sind. Manches davon wartet darauf, weggeschmissen oder verschenkt zu werden, manches will repariert werden und dann kommt da oft so ein Gedanke dazwischen wie: “Wann soll ich mich darum kümmern?!”, “Das ist alles viel zu viel – ich kann mich gar nicht entscheiden, wo ich anfangen soll!!!” – Und dann kann der Impuls auftauchen, den Keller am liebsten wieder zu zuschließen und irgendwann später mal wieder rein zu schauen, wenn man mal mehr Zeit hat.

Mit der Entwicklung der Achtsamkeit kann sich herausstellen, dass ‘die Dinge’ in Wirklichkeit gar nicht so sind, wie Sie bisher glaubten, dass sie sein sollten oder wie Sie sich erwünscht hatten.
Beispielsweise dass Sie viel weniger Kontrolle über Ihre ‘eigenen’ Gedanken und Gefühle haben – sowohl inhaltlich als auch wann sie ‘auftreten’ oder dass Sie viel kürzer achtsam sein können, bevor Sie Ihre Gedanken wieder entführen.

Es kann auch sein, dass Sie durch die Entwicklung der Achtsamkeit auch bemerken, dass Ihre Lebenssituation, Ihre Beziehungen oder ‘irgendwie Ihr ganzes Leben’ gar nicht so befriedigend bzw. passend ist, wie Sie es sich möglicherweise all die ganzen Jahre vorgemacht haben, als Sie noch mehr in der ‘Traumwelt’ (Illusion) gelebt haben.

Und es könnte passieren, dass Sie auf diese Beobachtung mit Ärger, Unzufriedenheit, Ungeduld, Unruhe und/oder Anklage reagieren. Und auch wenn diese Reaktionen eigentlich nur auftreten, wenn bestimmte Gedanken vorhanden sind (z.B. “Ich kann das mit der Achtsamkeit immer noch nicht”, “Das mit der Achtsamkeit ist ja gut und schön, ändert aber nichts an meinen Gefühlen”), liegt die Tücke daran, dass Sie entweder solche unterschwelligen Gedanken gar nicht wahrnehmen – obwohl Sie da sind und wirken – oder sie zwar wahrnehmen, aber sie dann als “Wahrheit” betrachten, weil sie so mit ihnen identifiziert, verstrickt, verbunden sind.
Auch das Wahrnehmen, wie oft Sie eigentlich in Gedanken sind oder dass die ganze Zeit das „Geplapper im Kopf“ aktiv ist, kann frustrierend, unangenehm oder gar ärgerlich sein.

Die Entwicklung von Achtsamkeit kann als ein Prozess des Erwachens gesehen werden, der Sie mehr und mehr in die Realität bringt – auch wenn der Traum (= „Gedanken-Welt“) schöner, behaglicher, lebendiger erschien, war es bisher jedoch eben nur eine Erscheinung, eine Scheinwelt, eine Illusion.
Und manchmal ist das Erwachen eher wie ein Sturz aus dem Bett, der zwar unangenehm bis schmerzhaft sein kann, aber immerhin dafür gut ist, dass Sie Ihren Körper zur Toilette gehen lassen um dort die Blase zu entleeren….

Der Innere Antreiber (Voice Dialogue – Hal & Sidra Stone) oder „Meditation bis zum Umkippen“

Es kann auch vorkommen, dass Sie den Sinn und Nutzen der Achtsamkeitspraxis erkannt haben und ‚den Prozess‘ beschleunigen möchten, indem Sie z.B. viele Übungsabende, Wochenendangebote oder Retreats (mehrtägige Veranstaltungen) besuchen.

Dabei kann es vorkommen, dass Sie von einem „Inneren Antreiber“ (Voice Dialogue) getrieben werden, der generell alles ’schneller, besser, erfolgreicher‘ machen will und erst zufrieden ist, wenn Sie ein bestimmtes Ergebnis erreicht haben.
Verzweifelt sitzen Sie dann auf Ihrem Meditationskissen oder Meditationsbank und zwingen sich so achtsam zu sein (z.B. auf ihren Atem zu achten) als würden Sie einen Preis dafür gewinnen –  OHNE dass Sie dieses Angetrieben-Sein zunächst wahrnehmen.
Buchstäblich kann es vorkommen, dass Sie meditieren wollen, obwohl Ihr Körper in der Meditationshaltung am Einschlafen  ist (‚wegnicken‘) und Sie umzukippen drohen.

Frustration, Erschöpfung und Selbstvorwürfe ‚es immer noch nicht richtig zu machen‘, könnten eine Folge dieser ‚falschen Motivation zur Achtsamkeitspraxis‘ sein.
Dann hilft (nur) Innehalten und sich die entsprechenden Gedanken-Muster achtsam anzuschauen und freundlich zu sich selbst zu sein….

Hier gibt es einen passenden Audio-Beitrag von Thomas Hübl:

„Für Meditation gibt es keine Lorbeeren. Alles, was du durchs Meditieren bekommst, ist, dass du siehst, was du alles verlierst. Unser konditioniertes System von Belohnung gibt es in der Meditation nicht. Und das ist das Schöne. Es gibt niemanden, für den wir es machen. Die Sehnsucht nach dem Ende der spirituellen Reise ist die Fortsetzung einer Person, die von wo kommt und wohin geht. Und das ist uninteressant.“
Thomas Hübl

Um den „Achtsamkeitsprozess“ zu erleichtern, kann die Ba-Mo-Meditation (Balance-Movement-Meditation) hilfreich sein.

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i-Forschung zu: Meditation, MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) und andere

Ideen für i-Forschung zu: Meditation u. Achtsamkeit

(bezogen auf die Seite: “Meditation für Skeptiker” v. Dr. phil. nat. Ulrich Ott)

Fragen:

  • Lässt sich die Meditationspraxis durch die Dunkel-Therapie (DT; Erfahrungsbericht-Video) bzw. die Mikro-Dunkel-Therapie vertiefen bzw. “der Lernprozess zu meditieren vereinfachen/’beschleunigen’”?
    Die Dunkel-Therapie als praktische Anwendung von Meister Eckharts Prinzip der Abgeschiedenheit? ( s. Audiodatei ”Das Wunder der Seele – Meister Eckharts mystische Philosophie”)
  • Könnte Open Fokus Aufmerksamkeitstraining (Buch & Erfahrungsbericht) eine Alternative bzw. Ergänzung zu MBSR sein?
  • Könnte das “Links-Rechts-Prinzip” aus EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) auch für Meditation u. Achtsamkeit hilfreich sein?
    Siehe „Balance-Movement-Meditation („Ba-Mo“)
  • Welchen Vorteil hat eine aktive Atemtechnik in der Meditation (z.B. in der Zen-Meditation –> Video) gegenüber des ‘passiven Beobachtens wie in der MBSR)?
    HINWEIS: Die Ausführungen über das Atmen fangen bei Minute 8:30 an.

    Zen-Meditation Anleitung - Youtube
    Um die Untertitel einzuschalten, aktivieren Sie den „Captions-Knopf“ (siehe roter Pfeil)
  • Welche Langzeitwirkung haben MBSR-Trainings, wenn die Teilnehmer alleine meditieren (nach einem 1/2 Jahr, 1 Jahr, 2 Jahren)?
  • Ist die Mikro-Strategie1 ‘effektiver’ als halbstündige Sitzungen a) Allgemein b) insbesondere für Menschen, mit Konzentrationsproblemen (ADS)?
    (1  = Mikro-Strategie: nur 4-5 Atemzüge – s. Audio-Datei “Die Erleuchtungsfalle – Vom Sinn und Unsinn spiritueller Suche”)
  • Wie unterstützend ist es, für die Meditationspraxis sanfte Körperbewegungen mit einzubeziehen (z.B. wie im Chi Gong)? (Jon Kabat-Zinn hat ja auch MBSR-Yogaübungen integriert)
  • Kann durch den „Adler-Meditationssitz©“ über das Gleichgewichtszentrum eine intensiver Achtsamkeit ermöglicht werden?
  • Ist der Erfahrungsbericht  (bzw. der Blog) auch für andere hilfreich bzw. was ‘müsste’ dort stehen, damit er hilfreicher ist?

 

Zur Internetseite selbst:

  • Wäre es hilfreich, die Internetseite (z.B. in WordPress) ‘aufzusetzen’, damit sie unter dem Stichwort “Meditation” bzw. “Forschung zu Meditation und Achtsamkeit” eher gefunden wird?

 

Adler-Meditationssitz - Meditation wie ein Bambus, der sich im Wind wiegt
Adler-Meditationssitz – Meditation wie ein Bambus, der sich im Wind wiegt

Balance-Kommunikation – Alternative oder Erweiterung zur Gewaltfreien Kommunikation (GfK)?!

Balance-Kommunikation (B-K) – Alternative oder Erweiterung zur Gewaltfreien Kommunikation (GfK)?!

Vorweg:

  • Sie befinden sich – alleine durch die Tatsache, dass Sie im Internet surfen – in einem Dysbalance-Zustand; Sie wollen Informationen HABEN aber (höchstwahrscheinlich) nichts von sich preisGEBEN …
  • Der Text richtet sich an Menschen, die bereits die Grundprinzipien der Gewaltfreien Kommunikation kennen.
  • Dies ist eine vorläufige “Roh-Version”, eine Ansammlung an Punkten, die teilweise im „Dornen-Modus“ (s.u.) geschrieben sind

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich die Balance-Kommunikation entwickelt hat, ein wesentlicher Punkt ist, dass sich die Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg nicht nur bei mir, sondern auch bei einigen anderen – sogar GfK-Trainer_innen – im Alltag nicht so bewährt hat bzw. an Grenzen stößt.

Ein paar Unterschied zwischen GfK und Balance-Kommunikation (ungeordnet),

die auf Beobachtungen und Rückmeldung von „GfK-Teilnehmer_innen basieren:

Gewaltfreie Kommunikation (GfK) Balance-Kommunikation (B-K)
“Schritte” in der Kommunikation
4 Schritte
Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse, Bitte
A) meist in der ‚Reihenfolge‘:
B) meist werden alle ‚genannt‘
5 Schritte
Beobachtung, Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse, Bitte
A) ‚Reihenfolge‘ nach der eigenen Wahrnehmung
B) werden kontextabhängig genutzt. z.B. werden Gefühle im Arbeitskontext bzw. bei fremden Personen selten angesprochen/benannt
Erst ich, dann Du, dann Wir – Prinzip ??? unbekannt. ggf. in “Die zwei Seiten einer Kommunikation” enthalten “Erst Ich” = „Was passiert bei mir, auf meiner Seite?!“ IMMER die 1. Frage i. d. Balance-Kommunikation
“Verbindung” (mit den Bedürfnissen aller Beteiligten) (eigentlich) immer angestrebt auch Trennung, sich-nicht-verbinden-wollen ist ‘erlaubt’ und sogar wichtig
Bedürfnisse-orientiert Fokus liegt auf Bedürfnissen, die ‘hinter’ der Handlung liegt oft eher “Anliegen-/Intention-/Strategie-orientiert – > Aikido-Prinzip
Wolf versus Giraffe ‚Böser‘ Wolf als Gegenspieler der ‚guten‘ Giraffe? a) Ork-Modus versus Elben-Modus
(aus „Herr der Ringe“)
b) „Dornen-Modus“ versus „Blüten-Modus“ (Rosen-Metahper)
c) Stiefel versus Barfuß (= Schutz vs. Verletzlichkeit)
d) Der Igel (auch als Handpuppe) als ’nicht-gespaltenes‘ Symbol-Tier mit Verletzlichkeit (=Bauch) und Schutz (=Stacheln)
„Straßen-Giraffisch“
(= in Umgangssprache formulierte GfK)
(Wenn überhaupt,) meist erst später in den GfK-Kursen vermittelt)  Von Anfang an
Zertifikate a) ja,  durch “Erlaubnis” (“Top-Down-Prinzip”)
b) “statisches” = einmal erworben, lebenslang gültig (an ‘kleine Auflagen“ gebunden’)
a) Nein bzw. ‘nur’ “Triadische Zertifizierung”
b) dynamisch = Zertifikat wird ‘regelmäßig’ erneuert und hat verschiedene Qualitäten
Beziehungsschal” (aus “Einfühlsame Kommunikation” v. Jacques Salomé), “Angelegenheiten” (The Work v. Byron Katie) & “Pygmalion-Effekt” v. R. Winch!!) evtl. durch “die zwei Seiten einer Kommunikation” Beziehungsschal”, Angelegenheiten” bzw.“Pygmalion-Effekt”  sind Bestandteile der B-K

Ein paar Grundannahmen in der Balance-Kommunikation (ebenfalls noch ungeordnet)

  • Die Gefühle und die „innere Haltung„entscheiden hauptsächlich darüber, wie eine Kommunikation verläuft – weniger die „Vokabeln“ (z.B. über Bedürfnisse, Gefühle)
  • Die Erwartungen, Wahrnehmung und Interpretation („EWI-Filter„) – also die „Bilder“ und (Vor-)Urteile hpts.  der „Person Gegenüber“ und ihrer Aussagen – hat Einfluss, was und wie im Gespräch entstehen wird.

Ein Video, dass dankenswerter Weise Oliver Heuler veröffentlicht hat, zeigt einen wichtigen Unterschied bzw. einen Punkt in der Anwendung der GfK, der im Vergleich zur Balance-Kommunikation anders ist (ab Minute 2:22 als Antwort auf die Aussage „Du bist egoistisch!“).
Falls Ihnen die Antwort Oliver Heulers stimmig oder ’natürlich‘ erscheint und Sie auch gerne so sprechen wollen bzw. es ’natürlich‘ finden, dass Ihr Gegenüber so antwort, könnte die Gewaltfreie Kommunikation etwas für Sie sein und es lohnt sich nicht die Balance-Kommunikation kennen zu lernen oder weiter zu entwickeln…..

Falls Sie jedoch eine Art „Unbehagen“ spüren oder Ihnen die Antwort irgendwie ‚befremdlich‘ etc. vorkommt, könnte die Balance-Kommunikation eher etwas für Sie sein…

Soweit erst mal….

Eine der wichtigsten und personenzentrierten Fragen ist – unabhängig von „Kommunikationstrainings“- ist:

„Wenn Sie sich an eine Gespräch erinnern, das genauso war, wie Sie es sich eigentlich immer wünschen, was genau hat es so ‚wertvoll‘ gemacht?“

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