Open Focus – Aufmerksamkeitstraining (Les Fehmi) | Alternative oder Ergänzung zu Meditation und MBSR (Mindfulness based Stress Reduction)

Open Focus – Aufmerksamkeitstraining (Les Fehmi) – Erfahrungsberichte

HINWEIS VORWEG:

Ba-Mo-Meditation (Balance-Movement-Meditation)

Ein wesentliches Element aus dem Open Focus Aufmerksamkeitstraining – das Wahrnehmen von ‚Räumen‘ (Körpervolumen, und Abständen z.B. zwischen den Händen oder den Ellenbogen) – ist auch in die Ba-Mo-Meditation (Balance-Movement-Meditation) eingeflossen.
Hier finden Sie mehr zum aktuellen Angebot „Balance-Movement-Meditation (Berlin)“


Ein (vorläufiger) Erfahrungsbericht zum Open Focus Aufmerksamkeitstraining

Eine Besonderheit beim Open Focus – Aufmerksamkeitstraining (Les Fehmi) – aus meiner !!! Sicht – ist der ‘vollkommen inhaltsfreie Veränderungsansatz’ , d.h. dass nicht der Inhalt des Problems bzw. Symptoms geändert wird, sondern durch die Veränderung der Aufmerksamkeit.
Beispielsweise werden bei der Arbeit mit (belastende) Gedanken nicht inhaltlich analysiert oder verändert, sondern mit Fragen wie “In welchem Raum tauchen die Gedanken auf?” oder “Wo ist die Quelle dieses Gedanken – im Fuß, im Unterschenkel…, im Bauch…?”

Ein immer wiederkehrendes Merkmal der Fragen ist die Ausrichtung auf die Wahrnehmung oder Vorstellung “des leeren Raums, des Volumens – sei es innerhalb des Körpers, zwischen einzelnen Körperteilen (z.B. der Raum zwischen beiden Ohren oder zwischen Daumen und Zeigefinger) oder beispielsweise den Räumen zwischen Körper und den Wänden des Zimmers, in dem Sie gerade sind).

Durch die Veränderung der Aufmerksamkeit mit den Fokus auf den Raum – aber auch durch ‘Verschmelzung mit’, ‘dem vollkommenen Eins-Werden mit einzelnen Wahrnehmungen – ändert sich (lt. Les Fehmi) die Gehirnaktivität, d.h. vom ‘normalen’, alltägliche und eher stress-verbunden “Beta-Wellen-Zustand”, schaltet das Gehirn in den langsameren Alpha-Zustand um, was verschiedenen Auswirkungen hat.

Weiter Informationen erhalten Sie beispielsweise durch das Buch (inkl. Audio-CD): “Open Focus – Aufmerksamkeitstraining (Les Fehmi)”

Was besonders hilfreich ist (,wenn es gelingt):

  • Das Konzept des „Diffusen Fokus“ bei Grübeln
    Besonders wenn ich ‚in Gedanken versunken‘ , im ‚Problem-Strudel‘ war – und dies wahrnehmen konnte, – wirkte der Focus auf die „Zwischen- bzw. leeren Räume“ um mich herum, regelrecht befreiend, sowohl ‚geistig‘ als auch körperlich (oft ‚automatisch‘ von tieferen Atemzügen und Muskelentspannung begleitet). Insbesondere der Wechsel im Atemrhythmus zwischen „Kopfraum“ und dem „Umraum“ (also der Raum, der um den Körper herum vorhanden ist), schienen intensiver zu sein.
  • Das Konzept des „Objektiven Fokus“ bei ‚Unkonzentriertheit‘
    Gerade am Computer – aber auch im Alltag bei anderen Aktionen – besteht die Tendenz, mich zu verzetteln, den Überblick zu verlieren oder Wesentliches vom Unwesentlichen nicht (mehr) unterscheiden zu können.
    Der Objektive Fokus“ ist bildlich wie „einen Pfeil auf eine Zielscheibe schießen“ und – gekoppelt mit einer bildlich begleiteten langsamen und langer Ausatmung (während ich mir vorstelle, den Pfeil ins Ziel fliegen zu lassen), hilft mir beim Sammeln/konzentrieren.

Was anders sein könnte bzw. was ich abgewandelt habe:

  • Die Frage „Könnten Sie sich vorstellen…“
    Auch wenn die Frage einladend und ’nur als Vorschlag‘ gemeint ist, komme ich dadurch auf eine „Nein-Schiene“, d.h. der Verstand versucht dennoch die Frage zu beantworten und wenn ich z.B. die Frage „Können Sie sich den Raum zwischen Ihrer Nasenspitze und den Kiefergelenken vorstellen?“ mit ‚Nein‘ beantworte und dein weitere Fragen kommen, die ich ebenfalls verneinen muss, entsteht eine Art Blockade“.
  • Die Zeit für die Übungseinheiten
    Vorgeschlagen werden  – oft am Ende der Übungen – „Könnten Sie….mindestens 2 Mal täglich zu üben?“. Da einige Einheiten teilweise 40 Minuten dauern und gerade, wenn es darum geht, neue Gewohnheiten zu entwickeln, die im Alltag integriert werden ’sollen‘, ist die „Forderung“ 2 Mal täglich unrealistisch.

Was aus den ‚ungünstigen‘ folgte bzw. wie genau ich Open Focus Aufmerksamkeitstraining für mich modifiziert habe, können Sie gerne erfahren über „Kontakt“.

Erfahrungen andere Menschen:

„…ich übe Kopf und Hände im Open Focus und ich muss sagen,fast alle Fragen sind für mich hilfreich.
Es ist schon erstaunlich,wie angespannt man wirklich ist ohne es zu merken.
Ich habe die ganze Zeit Transzendentale Meditation gemacht. Und der Zustand während der Meditation war wirklich klasse.
Allerdings hatte die Meditation keinen praktischen Nutzen,weil ich schnell wieder ins Gedankenkarussell gekommen bin.
Mit dem Open Focus Training bleibe ich länger entspannt.“
(anonymisierte Rückmeldung)

Die vier Aufmerksamkeitsstile im Open Focus Aufmerksamkeitstraining(engl.)

[Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=WJrpf5OM8cI ]

 

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