Barbara Fredrickson: The Positivity Ratio – YouTube

Barbara Fredrickson: The Positivity Ratio – YouTube

  • Wie ist das Verhältnis * zwischen ‚positiven‘ und ’negativen‘ Gefühlen, damit ein Mensch von sich sagen kann, er/sie sei glücklich?
  • Welches sind die (gedanklichen) Grundhaltungen, die ‚Glücklich-Sein‘ fördern?

* Auf dem Punkt gebracht, lässt sich das auch so formulieren:

„Glück ist wie die Sonne.
Ein wenig Schatten muss sein,
wenn es dem Mensch wohl werden will.“
Otto Ludwig (Deutscher Schriftsteller: 1813 – 1865)

 

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Was Meditation wirklich ist (What meditation really is – Mingyur Rinpoche)

Was Meditation wirklich ist (What meditation really is – Mingyur Rinpoche)

[Quelle: What meditation really is – Mingyur Rinpoche from WhatMeditationReallyIs on Vimeo. http://vimeo.com/19563159; 30.11.2012]

Unterhaltsam, erfrischende Darstellung von Mingyur Rinpoche; u.a. über den Sinn und die Tücken, den „Geist /Verstand“ beim meditieren auf den Atmen zu richten….

und was man gar nicht erst versuchen braucht….

Was Meditation (auch) ist:

  • Meditation ist, seinem Gehirn bei der Arbeit zuschauen
  • Meditation ist die Kunst, im „Auge des Tornados der Gedanken, Gefühle und Empfindungen“ zu sein

kleine Anmerkung (kleiner Erfahrungsbericht)….

Der Geist (die Gedanken) als ungestümes, wildes Kind  – statt ‘Affen-Geist’ “monkey mind”

Schimpanse, spielend (Monkeymind) HOLZTIGER
Schimpanse von HOLZTIGER
NICHT auf den Bauch klicken !!!

 

Auch wenn Meditationslehrer den Geist bzw. das Denken die Metapher eines “Affen-Geist” (“monkey mind”) benutzen , um das pausenlose Reden der Gedanken zu verdeutlichen, hat dieses Bild vielleicht auch etwas  ‘Abwertendes’ an sich. Etwas, das nicht erstrebenswert, störend ist und – zumindest während der Meditation – abgelegt werden ‘sollte’.

Als ich mir mal meinen Gedankenfluss  ‘angeschaut’ habe und die Frage aus dem Focusing kam “Wie ist dieses ‘Gedanken-fließen’?”, kam mir das Bild eines Kindes auf einer Blumenwiese, das von Blume zu Blume sprang, dann einen Schmetterling sah, ihm hinterher rannte, dann wieder einen glitzernden Tautropfen auf einem Blatt entdeckte, usw.

Mein Geist, die Gedanken, erinnerten mich also mehr an ein wildes, ungestümes Kind, das voller Entdecker-Geist und Begeisterung die schönen und interessanten Dinge kennenlernen wollte. Und ich wollte – bzw. konnte auch nicht – dieses Kind beruhigen, es zum Hinsetzen bewegen; es war ‘zu wild’, ‘zu mächtig’. Das Lenken der Aufmerksamkeit auf den Atem oder den ‘Bodyscan’ kam mir eher wie ein Versuch vor, dieses freudige, forschende Kind mit etwas zu locken (den Atem), das das Kind nun überhaupt nicht interessiert, ja sogar langweilig findet.

Kein Wunder, dass die Aufmerksamkeit statt beim Atem zu bleiben oder den Körper zu ‘durchwandern’ nach wenigen Augenblicken wieder in irgendwelchen ‘Geschichten’ (Gedanken-Spielen, Phantasien) unterwegs war.

Durch die Ba-Mo-Meditation,

insbesondere die Beobachtung der ‘atemgeleiteten Mikro-Bewegungen’, konnte dieser “Kind-Geist” endlich das tun, was er sowieso gerne tut: spielerisch erkunden, was da gerade so passiert.

So ist die Meditation (Achtsamkeitspraxis) für mich kein ‘Umerziehen’, Dressieren oder gar Bekämpfen des “monkey mind” mehr, sondern eher wie eine gemeinsame Reise mit dem ‘wilden Kind’ in ‘die Welt des Inneren Friedens’ (Meditation).

Ein ausführlicheres Video über Meditation (auch in Englisch):

How Mindfulness Creates Understanding (The Buddhist TV)

Vokabeln zum Video:
drowsy =  einschläfernd, schläfrig, schlaftrunken

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Das Problem ist nur eine Gummihand?!

Das Problem ist nur eine Gummihand?!

Wenn auch psychische und emotionale Probleme genauso phantasiert sind, wie eine Gummihand (siehe „Gummihand-Experiment – ab der 28. Sekunde), was bedeutet das für  die Lösung ?!

  • Lässt sich das Experiment auch auf Lernen, auf ein neues Verhalten übertragen?
  • Welche Schritte, Bedingungen würden das Lernen neuer Verhaltensweisen begünstigen?

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Ulrich Just

Die dunkle Seite der Achtsamkeit (mindfulness)

Die dunkle Seite der Achtsamkeit (mindfulness)

Falls Sie mit Meditation bzw. Achtsamkeitstraining (z.B. MBSR) angefangen und voller Hoffnung waren, dass Sie ab jetzt damit ‘nur Positives’ erleben, könnte es hilfreich sein, auch einen Blick auf die ‘Kehrseite’, die “dunkle Seite der Achtsamkeit” zu werfen.

Achtsamkeit als “freundliches Gewahr-sein dessen, was in diesem Augenblick da ist” , ist – bildlich gesprochen – so etwas wie das Anzünden eines Lichts, und sei es ‘nur’ ein Streichholz. Dieses Licht des Bewusstseins beleuchtet im Grunde nur die Dinge, die sowieso da sind – sowohl im Inneren (Gedanken, Gefühle, Körperwahrnehmungen) als auch im Äußeren; angefangen von den Wohnräumen, Ihrer Wohngegend, aber auch den Menschen und Beziehungen mit denen Sie Kontakt haben.

Achtsamkeit als Prozess des Erwachens

Achtsamkeit ist (auch) wie der Abstieg in die Unterwelt oder zumindest in einen dunklen Keller, der voller alter Dinge ist, die teilweise noch zu gebrauchen, teilweise kaputt, teilweise vergammelt sind. Manches davon wartet darauf, weggeschmissen oder verschenkt zu werden, manches will repariert werden und dann kommt da oft so ein Gedanke dazwischen wie: “Wann soll ich mich darum kümmern?!”, “Das ist alles viel zu viel – ich kann mich gar nicht entscheiden, wo ich anfangen soll!!!” – Und dann kann der Impuls auftauchen, den Keller am liebsten wieder zu zuschließen und irgendwann später mal wieder rein zu schauen, wenn man mal mehr Zeit hat.

Mit der Entwicklung der Achtsamkeit kann sich herausstellen, dass ‘die Dinge’ in Wirklichkeit gar nicht so sind, wie Sie bisher glaubten, dass sie sein sollten oder wie Sie sich erwünscht hatten.
Beispielsweise dass Sie viel weniger Kontrolle über Ihre ‘eigenen’ Gedanken und Gefühle haben – sowohl inhaltlich als auch wann sie ‘auftreten’ oder dass Sie viel kürzer achtsam sein können, bevor Sie Ihre Gedanken wieder entführen.

Es kann auch sein, dass Sie durch die Entwicklung der Achtsamkeit auch bemerken, dass Ihre Lebenssituation, Ihre Beziehungen oder ‘irgendwie Ihr ganzes Leben’ gar nicht so befriedigend bzw. passend ist, wie Sie es sich möglicherweise all die ganzen Jahre vorgemacht haben, als Sie noch mehr in der ‘Traumwelt’ (Illusion) gelebt haben.

Und es könnte passieren, dass Sie auf diese Beobachtung mit Ärger, Unzufriedenheit, Ungeduld, Unruhe und/oder Anklage reagieren. Und auch wenn diese Reaktionen eigentlich nur auftreten, wenn bestimmte Gedanken vorhanden sind (z.B. “Ich kann das mit der Achtsamkeit immer noch nicht”, “Das mit der Achtsamkeit ist ja gut und schön, ändert aber nichts an meinen Gefühlen”), liegt die Tücke daran, dass Sie entweder solche unterschwelligen Gedanken gar nicht wahrnehmen – obwohl Sie da sind und wirken – oder sie zwar wahrnehmen, aber sie dann als “Wahrheit” betrachten, weil sie so mit ihnen identifiziert, verstrickt, verbunden sind.
Auch das Wahrnehmen, wie oft Sie eigentlich in Gedanken sind oder dass die ganze Zeit das „Geplapper im Kopf“ aktiv ist, kann frustrierend, unangenehm oder gar ärgerlich sein.

Die Entwicklung von Achtsamkeit kann als ein Prozess des Erwachens gesehen werden, der Sie mehr und mehr in die Realität bringt – auch wenn der Traum (= „Gedanken-Welt“) schöner, behaglicher, lebendiger erschien, war es bisher jedoch eben nur eine Erscheinung, eine Scheinwelt, eine Illusion.
Und manchmal ist das Erwachen eher wie ein Sturz aus dem Bett, der zwar unangenehm bis schmerzhaft sein kann, aber immerhin dafür gut ist, dass Sie Ihren Körper zur Toilette gehen lassen um dort die Blase zu entleeren….

Der Innere Antreiber (Voice Dialogue – Hal & Sidra Stone) oder „Meditation bis zum Umkippen“

Es kann auch vorkommen, dass Sie den Sinn und Nutzen der Achtsamkeitspraxis erkannt haben und ‚den Prozess‘ beschleunigen möchten, indem Sie z.B. viele Übungsabende, Wochenendangebote oder Retreats (mehrtägige Veranstaltungen) besuchen.

Dabei kann es vorkommen, dass Sie von einem „Inneren Antreiber“ (Voice Dialogue) getrieben werden, der generell alles ’schneller, besser, erfolgreicher‘ machen will und erst zufrieden ist, wenn Sie ein bestimmtes Ergebnis erreicht haben.
Verzweifelt sitzen Sie dann auf Ihrem Meditationskissen oder Meditationsbank und zwingen sich so achtsam zu sein (z.B. auf ihren Atem zu achten) als würden Sie einen Preis dafür gewinnen –  OHNE dass Sie dieses Angetrieben-Sein zunächst wahrnehmen.
Buchstäblich kann es vorkommen, dass Sie meditieren wollen, obwohl Ihr Körper in der Meditationshaltung am Einschlafen  ist (‚wegnicken‘) und Sie umzukippen drohen.

Frustration, Erschöpfung und Selbstvorwürfe ‚es immer noch nicht richtig zu machen‘, könnten eine Folge dieser ‚falschen Motivation zur Achtsamkeitspraxis‘ sein.
Dann hilft (nur) Innehalten und sich die entsprechenden Gedanken-Muster achtsam anzuschauen und freundlich zu sich selbst zu sein….

Hier gibt es einen passenden Audio-Beitrag von Thomas Hübl:

„Für Meditation gibt es keine Lorbeeren. Alles, was du durchs Meditieren bekommst, ist, dass du siehst, was du alles verlierst. Unser konditioniertes System von Belohnung gibt es in der Meditation nicht. Und das ist das Schöne. Es gibt niemanden, für den wir es machen. Die Sehnsucht nach dem Ende der spirituellen Reise ist die Fortsetzung einer Person, die von wo kommt und wohin geht. Und das ist uninteressant.“
Thomas Hübl

Um den „Achtsamkeitsprozess“ zu erleichtern, kann die Ba-Mo-Meditation (Balance-Movement-Meditation) hilfreich sein.

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Die Ich-MediTation bei Grübeln und symbiotischen Paarbeziehungen?!

Die Ich-MediTation* bei Grübeln und symbiotischen Paarbeziehungen

Ein kleines Experiment vorweg:

Stellen Sie OHNE Worte (also non-verbal, pantomimisch, nur mit Ihrem Körper) folgende Satz dar:

“Ich gehe nach hause.”

 

Wenn Sie dieses kleine Experiment (aus der “Soma-Linguistik”) tatsächlich ausgeführt haben, ist die interessanteste Frage dabei:

“Wo war Ihre Hand, als Sie “Ich” gedacht haben?”

Wenn es Ihnen so geht wie vermutlich den meisten Menschen, war Ihre Hand entweder im Brustkorb- oder Bauchbereich und Sie haben dabei Ihren Körper berührt.
Und entweder war Ihre Hand dabei eher offen (mit der ganzen Handfläche) oder Sie haben mit dem Zeigefinger auf diese Körperzone gezeigt…

Bisher habe ich niemand getroffen, die/der bei dem Wort “Ich” auf ihren/seinen Kopf gezeigt hat – oder gar andere Körperteile.

Aus dieser Beobachtung könnte man den Schluss ziehen, dass Menschen ihr “Ich” also eher im Brust- (Herzgegend) bzw. Bauchbereich lokalisieren.

 

Die Ich-MediTation**

setzt genau hier an. Im Grunde ist die Ich-MediTation ‘nichts weiter’ als – verbunden mit intensiveren Atemzügen – das Wort “Ich” zu wiederholen und dabei den Fokus auf den Bereich zu richten, den Sie in dem kleinen Experiment oben für sich herausgefunden haben.
Dabei können Sie Ihre Hand zur Hilfe nehmen und bei jedem “Ich-Gedanken” Brust bzw. Bauch sanft berühren.
Je nach persönlicher Möglichkeit können Sie die Ich-MediTation für einige Sekunden, Minuten oder auch z.B. eine halbe Stunde durchführen.

Nutzen

Die Ich-MediTation kann sehr hilfreich sein, wenn die Gedanken ständig im Kopf kreisen, insbesondere wenn Sie sich mit Problemen beschäftigen, die ‚jenseits‘ Ihres Einflussbereiches liegen.

Auch in ‚symbiotischen Paarbeziehungen‚, bei denen ja typischer Weise eine ‚Entgrenzung‘ vorliegt und (scheinbar) der andere Partner für die Gefühle und das Wohlbefinden zuständig/verantwortlich ist, ist die Ich-MediTation unterstützend.

Falls Sie die Ich-MediTation interessiert, Fragen oder Anregungen haben,  melden Sie sich einfach oder schreiben Ihre Erfahrungen in den Kommentar ….

 

*= nicht zu verwechseln mit der Ich-MediAtion

** = Im Prinzip sind die Übungen des HeartMath-Instituts Ich-MediTationen . Auch das Berühren mit der Hand in der Focusing-Version von Ann Weiser-Cornell geht in die Richtung.

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Meditation als ‘Königsdisziplin’ oder ‘Ur-Mutter’ aller Therapien?

Meditation als ‘Königsdisziplin’ oder ‘Ur-Mutter’ aller Therapien?

In Therapien

geht es m.E. immer darum, (meist alte) Wunden zu heilen; um eine Änderung dessen, was wahrgenommen wird.
Entweder wird das, was wahrgenommen wird – meist eine mehr oder weniger bewusste Szene –, geändert und/oder die Reaktion auf das Wahrgenommene . Es geht also um eine Korrektur; darum, dass etwas anders ist.
Beispielsweise soll durch eine Therapie das eigene Verhalten, die eigenen Reaktionsmuster bzw. durch eine Neu-Interpretation wie in d. Psychoanalyse oder eine Neu-Strukturierung (Familien-Aufstellung).

Ziel dabei ist letztendlich, Belastungen, Hindernisse aus dem Weg zu räumen bzw. Schmerzhaftes aufzulösen oder zumindest zu lindern.

 

Meditation

im weitesten Sinne (z.B. “Achtsamkeit” im MBSR – Mindfulness Based Stress Reduction oder auch im Open Focus Aufmerksamkeitstraining) hingegen lässt eigentlich alles so wie es ist – was das Wahrgenommene betrifft.
Was allerdings durch Meditationen (auch) anders ‘gemacht’ werden ‘soll’, ist

a) die Kunst das Objekt (das Unangenehme) in der Aufmerksamkeit halten zu können OHNE zu bewerten und sich abzulenken und dadurch
b) die Reaktionen auf das Wahrgenommen zu ändern wodurch sich schließlich
c) das Wahrgenommene selbst ‘anders’ wird, z.B. das eine belastende Erinnerung als ‘auftauchende und wieder verschwindende Farbpunkte und Formen’ erlebt werden kann.

Viellicht kann man sagen, dass durch Meditation als “Ankommen im gegenwärtigen, sinnlich erlebbaren Moment” die Macht der Phantasien (= Erinnerung der Vergangenheit & Vor-Stellungen über Zukunft) relativiert wird.
(Aus meiner Kenntnis greift z.B. a) das Psychodrama (J.L. Moreno) und – daraus abgeleitet –  b) die Gestalttherapie (F. Perls) ‘die Wirkung und Ent-Machtung der Illusionen auf.
Entweder durch eine ‘Materialisierung des Kopfkinos’ (Psychodrama), indem das, was sich in Gedanken abspielt szenarisch auf eine Bühne gebracht wird, oder – umgekehrt, dass durch die sinnliche Wahrnehmung der gegenwärtigen Situation deutlich gemacht wird, dass z.B. Angstphantasien nichts mit der realen Situation zu tun haben.

Auch die relative junge Acceptance Commitment Therapy (ACT) oder die MBSR  basieren auf ‘alten’ Erfahrungen der Meditation.

Vielleicht liegt in “der reinen Wahrnehmung” (= Bewusstsein), der  eigentliche Schlüssel zur Selbstheilung.
So wie sich Körperzellen durch einen ‘inneren’ Plan im Grunde immer selbst regenerieren und man ihnen nicht sagen muss, was sie dafür tun sollen, reguliert sich ‘die Psyche’ möglicherweise auch selbst, wenn “alles was da ist, da sein darf, so wie es ist”.

Neben Meditation bzw. MBSR gefällt mir deshalb wahrscheinlich Carl Rogers (personenzentrierte Gesprächstherapie) und Eugen Gendlin (Focusing) so gut, weil ich in deren Ansätzen und in ‚ihrer Person‘ und Haltung dieses „So-Sein-Dürfen-wie-man-ist“ wieder finde.

Und ist das nicht wiederum und eigentlich genau das, was jeder Mensch will?:

So sein zu dürfen, da sein dürfen, wie sie/er wirklich ist…

 “Meditation is the only intentional, systematic human activity which at bottom is about not trying to improve yourself or get anywhere else, but simply to realize where you already are.”

Jon Kabat-Zinn, Wherever You Go, There You Are

 

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Ulrich Just

i-Forschung zu: Meditation, MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) und andere

Ideen für i-Forschung zu: Meditation u. Achtsamkeit

(bezogen auf die Seite: “Meditation für Skeptiker” v. Dr. phil. nat. Ulrich Ott)

Fragen:

  • Lässt sich die Meditationspraxis durch die Dunkel-Therapie (DT; Erfahrungsbericht-Video) bzw. die Mikro-Dunkel-Therapie vertiefen bzw. “der Lernprozess zu meditieren vereinfachen/’beschleunigen’”?
    Die Dunkel-Therapie als praktische Anwendung von Meister Eckharts Prinzip der Abgeschiedenheit? ( s. Audiodatei ”Das Wunder der Seele – Meister Eckharts mystische Philosophie”)
  • Könnte Open Fokus Aufmerksamkeitstraining (Buch & Erfahrungsbericht) eine Alternative bzw. Ergänzung zu MBSR sein?
  • Könnte das “Links-Rechts-Prinzip” aus EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) auch für Meditation u. Achtsamkeit hilfreich sein?
    Siehe „Balance-Movement-Meditation („Ba-Mo“)
  • Welchen Vorteil hat eine aktive Atemtechnik in der Meditation (z.B. in der Zen-Meditation –> Video) gegenüber des ‘passiven Beobachtens wie in der MBSR)?
    HINWEIS: Die Ausführungen über das Atmen fangen bei Minute 8:30 an.

    Zen-Meditation Anleitung - Youtube
    Um die Untertitel einzuschalten, aktivieren Sie den „Captions-Knopf“ (siehe roter Pfeil)
  • Welche Langzeitwirkung haben MBSR-Trainings, wenn die Teilnehmer alleine meditieren (nach einem 1/2 Jahr, 1 Jahr, 2 Jahren)?
  • Ist die Mikro-Strategie1 ‘effektiver’ als halbstündige Sitzungen a) Allgemein b) insbesondere für Menschen, mit Konzentrationsproblemen (ADS)?
    (1  = Mikro-Strategie: nur 4-5 Atemzüge – s. Audio-Datei “Die Erleuchtungsfalle – Vom Sinn und Unsinn spiritueller Suche”)
  • Wie unterstützend ist es, für die Meditationspraxis sanfte Körperbewegungen mit einzubeziehen (z.B. wie im Chi Gong)? (Jon Kabat-Zinn hat ja auch MBSR-Yogaübungen integriert)
  • Kann durch den „Adler-Meditationssitz©“ über das Gleichgewichtszentrum eine intensiver Achtsamkeit ermöglicht werden?
  • Ist der Erfahrungsbericht  (bzw. der Blog) auch für andere hilfreich bzw. was ‘müsste’ dort stehen, damit er hilfreicher ist?

 

Zur Internetseite selbst:

  • Wäre es hilfreich, die Internetseite (z.B. in WordPress) ‘aufzusetzen’, damit sie unter dem Stichwort “Meditation” bzw. “Forschung zu Meditation und Achtsamkeit” eher gefunden wird?

 

Adler-Meditationssitz - Meditation wie ein Bambus, der sich im Wind wiegt
Adler-Meditationssitz – Meditation wie ein Bambus, der sich im Wind wiegt

Mikro-Dunkel-Therapie als intensive Selbst-Entwicklungsmethode?!

Mikro-Dunkel-Therapie

Dunkel-Therapie **

ist eine Methode, bei der man für eine bestimmte Zeit in einem vollkommen abgedunkelten Raum mit “sich selbst alleine ist”. Z.B. für 23 Stunden am Tag alleine und 1 Stunde im Austausch mit einer ‘Begleitperson’, mit der man die Erfahrungen teilt.

Mikro-Dunkel-Therapie ***

Da die wenigsten Menschen einen abgedunkelten Raum zur Verfügung haben – und auch nicht die Zeit haben oder evtl. auch Angst davor haben, relativ lange und alleine in einem vollkommen dunklen Raum zu sein -, bietet sich dafür eine Ersatzlösung an:

a) die Benutzung einer Augenbinde oder “Schlafmaske”

b) kurze Zeiteinheiten

Mikro-Dunkel-Therapie bedeutet, also dass – statt eines langen Zeitraums – das Prinzip der Dunkel-Therapie für kurze Zeiteinheiten angewendet wird, z.B. für 30 Minuten.

Meine ersten Erfahrungen (Meditation mit einer Augenbinde) waren schon mal ‘überraschend’ und anders als erwartet und deshalb gerade ermutigend, mit dem Experiment “Mikro-Dunkel-Therapie” fortzufahren….
Fall Sie die Idee der Mikro-Dunkel-Therapie interessiert und Sie eigene Erfahrungen machen wollen, freue ich mich über Ihre Rückmeldung (Kommentare – siehe unten).

 

** = “Dunkel-Therapie” bin ich – Dank Twitter – auf Saskia John aufmerksam geworden bzw. hat sie mich gefunden. Auf ihrer Internetseite können Sie mehr über Saskia John und Ihre persönliche Erfahrung mit einer Dunkel-Therapie erfahren: http://www.saskiajohn.de/veroeffentlichungen/dunkeltherapie-erfahrungsbericht.html (16.06.2012)

*** = “Mikro” bezieht sich allgemein auf die Grundhaltung (auch für “Therapien”) im FIP-Berlin, dass Entwicklung, Veränderungen

a) IMMER in klein(st)en Schritten (= lineares zwei-dimensionales Model)  bzw. unmerklichen Ausdehnungen (= zirkulär-systemische drei-dimensionale Model) stattfindet

b) in ALLTAGSSITUATIONEN erlebbar sein und stattfinden ‚muss‘ –  nicht (nur) in Wochenendseminaren oder Klinikaufenthalten (“Urlaubseffekt”)


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