Gewaltfreie Kommunikation (GfK) – selbst für Trainer_innen ein Problem?!

Gewaltfreie Kommunikation (GfK) – selbst für Trainer_innen ein Problem?!

Im Artikel „Gewaltfreie Kommunikation – es kommt nicht allein auf die Worte an!“ von Michaela Albrecht; veröffentlicht am 19. Februar 2012 – gibt es einige Aussagen – auch und gerade von GfK-Trainern, die als ‚kritische Bemerkungen gegenüber GfK (Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg) gedeutete werden können.
Der Hinweis auf die ‚kritischen‘ Aussagen, kann einerseits ermutigen, dass selbst nach längerer Erfahrung mit GfK (immer wieder) Schwierigkeiten in der Umsetzung bzw. im Alltag auftreten können.

Andererseits kann auch die Frage entstehen, ob durch die Literatur und die Angebote an Seminaren, Übungsgruppen, Jahrestrainings (besonders ‚viele‘ werden ja in Berlin angeboten), nicht Hoffnungen und Erwartungen geweckt  – und enttäuscht – werden, was mit der Gewaltfreien Kommunikation alles möglich ist.

„Markus Sikor, mein Mediations-Ausbilder, hat neulich getwittert, dass er total frustriert sei vom Treffen der “Gewaltfreien”: “Es gibt keine gewaltfreien Worte oder Begriffe – warum ist das so schwer zu kapieren?…”

[Quelle: ; 2012-03-04]

Begrüßenswert finde ich, dass Michaela Albrecht ein ‚anderes Licht‘ auf die Gewaltfreie Kommunikation wirft und Ihre Erfahrung, direkt, offen und transparent veröffentlicht.
Diese Transparenz ist – nicht nur für die Gewaltfreie Kommunikation – relativ schwer zu finden.

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