Die “Du bist nicht o.k.-Botschaft” als DAS Machtmittel, Kontrolle über andere zu haben?!

Die “Du bist nicht o.k.-Botschaft” als DAS Machtmittel, Kontrolle über andere zu haben?!

In der Transaktionsanalyse gibt es u.a. die Haltung “Du bist nicht o.k.”, also die Botschaft an andere, dass sie nicht in Ordnung sind, wie sie sind; dass sie anders  sein müssten.

Es könnte sein, dass diese Botschaft, diese Grundhaltung DAS Mittel überhaupt ist, um andere Menschen

  • zu kontrollieren
  • zu lenken
  • zu Handlungen zu bewegen, die eigentlich nicht “ihrem Naturell; ihrem Wesen’” entsprechen

Diese Haltung/Botschaft (Du bist nicht o.k.) ist m.E. so verbreitet und leider auch so unterschwellig, dass sie kaum wahrgenommen wird und unglücklicher Weise schon ‘normal’ ist.

Und ‘normal’ ist das Stichwort. “Normal” heißt ja lediglich, dass etwas in einem bestimmten, von einer Mehrheit gebildeten Durchschnitt, Bereich liegt – der Norm. ‘Norm’ ist also an sich völlig wertfrei.

Das tragische ist jedoch, dass ‘normal’ mit ‘normiert’ gleichgesetzt wird, also dem Versuch, andere – und/oder sich selbst – in eine bestimmte Vorstellung anzupassen (der ‘Norm’ zu entsprechen) und alles was  davon abweicht als ‘krank’, ‘ungesund’, eben ‘nicht-normal’ zu bewerten. ‘Nicht-Normales’ kann auch als Bedrohung erlebt werden oder zumindest als Störung.

Die ‘Normierungshaltung’ ist ein wesentliches Instrument, das in vielen Bereichen wirksam ist. Angefangen von der Familie, in die wir hinein geboren werden, wird nach bestimmten Kriterien (Norm-Vorstellungen) ‘erzogen’. Kindergarten, Schule lenken ebenfalls i.d.R. nach Norm-Vorstellungen, z.B. was wann und in welchem Tempo gelernt werden ‘muss’.

Die Normierungsvorstellung entfaltet auch in ‘der Schönheitsindustrie’  und – leider auch – auf ‘dem Psycho-Markt’ erfolgreich seine Wirkung.

  • Wer nicht ein bestimmtes Normalgewicht oder gar Idealgewicht hat,
  • wer nicht bestimmte Körpermaße hat,
  • nicht eine bestimmte Hautfärbung hat (Stichwort: Solarium)

entspricht eben nicht ‘der Norm’ und ‘ist eben nicht o.k.’ – und muss korrigiert werden, wenn man denn ‘dazu gehören’ will.

Es ist ein Spiel mit der Ur-Angst, nicht dazu zu gehören, bzw. verlassen zu werden, alleine da zu stehen.

Und leider lebt der “Psycho-Markt” bzw. “Persönlichkeitsentwicklung’ auch von ‘Normierung’.

  • Wer seine Ziele nicht erreicht bzw. nicht mal welche hat,
  • wer etwas aufschiebt,
  • wer nicht in einer Partnerschaft lebt,
  • wer introvertierter und ruhiger ist
  • ….

… muss ‘wieder’ in den Normbereich gebracht werden.

 

Wie wäre wohl ein Leben, wenn ‘all Ihre Verkorkstheit’, ‘Verschrobenheit’, ‘Nicht-Normiertheit’ genau das ist, warum Sie hier sind  (auf dieser Welt) und wenn Sie genau dadurch – und NUR dadurch –  eine wirkliche Bereicherung für andere sind…….?!

AKTUALISIERT / NEU

Und ‚last but not least‘: „Das Beziehungsgebet“ (im Shop-Bereich)  kann auch ein hilfreiches Instrument sein, um die alten Bewertungsmuster von anderen Personen zu relativieren und die eigenen ‚Selbstwirksamkeit‘ , ‚Selbst-Verantwortung‘ oder ‚Selbst-Ermächtigung‘ wieder zurück zu gewinnen …

„Das Beziehungsgebet – Hilfe zur Selbsthilfe insbesondere bei Forderungen von anderen Personen und ‚abwertenden‘ Äußerungen“

Ziele erreichen – Methoden und Strategien oder die Mohrrübe und der Esel

Ziele erreichen – Methoden und Strategien oder die Mohrrübe und der Esel*

“Ziele erreichen, Ziele erreichen und nochmal Ziele erreichen” unzählige Angebote und ‘Methoden’ kursieren im Internet,  in Selbstmanagement-Büchern und Seminaren.

Biegepuppe Pirat
Die Biegepuppe „Pirat“ – Interessant sind die Utensilien: Das Fernrohr und der Enterhaken …

Die Frage ist: Wozu, sollte man eigentlich mit Ziel-Erreichungs-Methoden arbeiten?”. Wenn man sich erst durch verschiedene Herangehensweisen dazu motivieren muss, Ziele zu erreichen, ist m.E. vielleicht etwas faul – nicht Sie, sondern mit der ganzen ‘Hintergrund-Idee’.

„Falsche“ und fremdbestimmte Ziele erreichen zu wollen, hat auch etwas zu tun mit dem Gleichnis, dem Bild

“Der Esel und die Mohrrübe”

Szenario:

Ein Mann sitzt auf einem Karren, vor den ein Esel gespannt ist. Da der Esel störrisch ist und lieber etwas anderes tun will, was seinem Naturell entspricht, kommt der Mann auf die Idee, dem Esel mit Hilfe einer Angel eine Mohrrübe vor die Schnauze zu halten, aber so dass er sie nicht fressen kann. Durch den Versuch, sie zu ‘ergattern’ bewegt der Esel sich vorwärts – die Mohrrübe aber auch.
Uns so bewegt sich der Esel Stück für Stück zwar ohne jemals die Mohrrübe  fressen zu können, aber getrieben von der Illusion, dass er es ‘eines Tages’ schaffen könnte.

 

Einige Fragen, die sich daraus ableiten:

  • Wessen Ziele verfolgen Sie da eigentlich (woran erkennen Sie, dass die Ziele nicht fremdbestimmt sind) ?
  • Woher wissen Sie eigentlich, dass sich Ihre Erwartungen erfüllen werden, wenn Sie das Ziel erreicht haben?
  • Falls Sie mit Ihrem Ziel eine Art „Erfolgs- oder Glückszustand“ verbinden, was hindert Sie eigentlich daran, diesen Zustand schon jetzt zu erleben, mit dem, was Sie haben und wie Sie sind?!

Wenn Sie die Wahl hätten – und die Wahl haben Sie !  – das selbe Ziel entweder mit Ärger, Angst oder Druck zu erreichen oder (lieber) mit Gelassenheit, Freude oder innerer Ruhe, was würden Sie wählen…..?

* = Inspiriert wurde der Text u.a. durch tweets auf Twitter von

 

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„Ich habe eine Phobie!“ – Stimmt das, oder hat die Phobie Sie ?!

“Ich habe eine Phobie!”– Stimmt das, oder hat die Phobie Sie ?!

Wenn jemand sagt, “Ich habe eine Phobie!” klingt das aus soma-linguistischer Sicht, als sei er so was wie “der Besitzer”, der “Eigentümer” der Phobie (“Ich habe…”).

Wie kann man diese Formulierung/Aussage nutzen, um eine Entwicklung einzuleiten?

  1. Wenn man die Erzählerin tatsächlich als Besitzerin der Phobie sieht
  2. Wenn man – durch Umkehrung – die Phobie als eine Art “Macht-Figur” (meist wie ein Eltern-Teil) sieht

zu 1. Wenn man die Erzählerin tatsächlich als Besitzerin der Phobie sieht

Als Besitzerin einer Phobie, wenn Sie also eine Phobie ‘HABEN’, könnten Sie die Phobie ja entweder in die Hand nehmen( in der Hand halten), sie irgendwo im Raum platzieren oder sie irgendwo in Ihrem Körper wahrnehmen.

Daraus lassen sich weitere Fragen ableiten, wie:

“Welche Farbe, Größe, Form, Oberflächenstruktur hat  ‘die Phobie’?”

“Was können Sie – als Besitzerin – mit der Phobie alles anstellen? – Größer machen, wegschieben, eine andere Form geben, etc.?!”

 

zu 2. Wenn man – durch Umkehrung – die Phobie als eine Art “Macht-Figur” (meist wie ein Eltern-Teil) sieht

“Ist die Phobie wie eine Person, ein Fabelwesen oder eine Märchenfigur (Teilpersönlichkeit)?”

Wenn ja: “Wo taucht die Phobie-Person i.d.R. auf? Eher vor Ihnen, seitlich oder hinter Ihnen?”

“In welchem Abstand befindet sie sich?”

“Welche Form, Farbe etc. hat die Verbindung zwischen Ihnen und der Phobie (z.B. ein dünner, schwarzer Faden oder eine Art dicke braune Nabelschnur)?”

 

(Die Fragen können eine erste Anregung geben, die Formulierung “ich habe eine Phobie” (anders) zu betrachten, für eine Therapie (nachhaltige Veränderung) werden die Denkanstöße i.d.R. nicht reichen. Dafür braucht es erfahrungsgemäß entweder eine Beraterin, Therapeutin und/oder einen Companion –> Companion-Forum)

Verwandte Texte:


 

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Raucher und Nicht-Raucher: Voice Dialogue (Arbeit mit Teilpersönlichkeiten)

Raucher und Nicht-Raucher: Voice Dialogue (Arbeit mit Teilpersönlichkeiten)

Es gibt ja einige Ansätze, sich dem „Problem des Rauchens“ zu zuwenden bzw. mit dem Rauchen aufhören zu wollen.

‘Normalerweise’ wird dabei mehr oder weniger versucht, Rauchen als schädlich, ungesund oder zumindest unnötig darzustellen.

Und falls Ihnen das Rauchen-aufgeben-wollen eher wie ein Kampf oder ein Gegen-sich-selbst-gerichtet vorkommt und etwas in Ihnen (psychisch) ‘rebelliert’, gibt es möglicherweise einen etwas anderen Zugang.

 Voice Dialogue (Arbeit mit Teilpersönlichkeiten)

Voice Dialogue (“Dialog der ‘inneren Stimmen’ bzw. “Teilpersönlichkeiten”) geht davon aus, dass Menschen nicht EIN Ich sind oder eine konstante Ein-heit bilden, sondern aus unterschiedlichen auch widersprüchlichen (Persönlichkeits-)Anteilen besteht.

Beim “Thema Rauchen” kennen Sie das wahrscheinlich als “Einerseits will ich aufhören” – andererseits: “Irgendwie ‘brauche’ ich das.” oder “Ich rauche gerne”.

“Klassische” Rauchentwöhnung versucht (aus meiner Sicht) mehr oder weniger diesen “Ich will aufhören-Teil” zu stärken, berücksichtigt allerdings wenig oder gar nicht den “Teil, der gerne raucht”.

Und möglicherweise haben Sie schon X Versuche hinter sich, teilweise sogar nach mehreren Jahren wieder angefangen zu rauchen – und eigentlich mit der Intensität und Häufigkeit da ‘weiter gemacht’ wo Sie schon vor der Rauchentwöhnung waren (z.B. 30 Zigaretten am Tag).

Diese “Ich rauche gerne-Teil” kann sich im Sinne des Voice Dialogues z.B. als “Rebellierender Jugendlicher” entpuppen, der ‘cool’ sein will, sich nichts sagen lassen will – schon gar nicht von den ‘vernünftigen Erwachsenen’ (Eltern).

Es kann auch sein, dass dieser Teil eine Art “Beschützer” ist, der verhindert, dass Ängste, Unsicherheit hoch kommen (Stressrauchen) oder er ist ein “Indianer”, der es liebt in einer Gruppe (als Ritual Friedenspfeife) zu rauchen oder weil „er dazu gehören will“(Rauchen in Gesellschaft).

Wie sich das Rauchverhalten mit Voice Dialogue ändert, lässt sich nicht pauschal beantworten. Was sich (fast) auf jeden Fall ändert, ist ein ganz anderer Blick auf die “Rauchen – Nicht-Rauchen-Dynamik” und die “Ergebnisse” können zwischen den ‘Polen’ liegen:

“Ich bin ein Mensch, der raucht UND der auch NICHT raucht”

 Verwandte Artikel:

Die Ich-Mediation – Inneren Persönlichkeitsanteile ihren Platz zuweisen


 

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Mikro-Dunkel-Therapie als intensive Selbst-Entwicklungsmethode?!

Mikro-Dunkel-Therapie

Dunkel-Therapie **

ist eine Methode, bei der man für eine bestimmte Zeit in einem vollkommen abgedunkelten Raum mit “sich selbst alleine ist”. Z.B. für 23 Stunden am Tag alleine und 1 Stunde im Austausch mit einer ‘Begleitperson’, mit der man die Erfahrungen teilt.

Mikro-Dunkel-Therapie ***

Da die wenigsten Menschen einen abgedunkelten Raum zur Verfügung haben – und auch nicht die Zeit haben oder evtl. auch Angst davor haben, relativ lange und alleine in einem vollkommen dunklen Raum zu sein -, bietet sich dafür eine Ersatzlösung an:

a) die Benutzung einer Augenbinde oder “Schlafmaske”

b) kurze Zeiteinheiten

Mikro-Dunkel-Therapie bedeutet, also dass – statt eines langen Zeitraums – das Prinzip der Dunkel-Therapie für kurze Zeiteinheiten angewendet wird, z.B. für 30 Minuten.

Meine ersten Erfahrungen (Meditation mit einer Augenbinde) waren schon mal ‘überraschend’ und anders als erwartet und deshalb gerade ermutigend, mit dem Experiment “Mikro-Dunkel-Therapie” fortzufahren….
Fall Sie die Idee der Mikro-Dunkel-Therapie interessiert und Sie eigene Erfahrungen machen wollen, freue ich mich über Ihre Rückmeldung (Kommentare – siehe unten).

 

** = “Dunkel-Therapie” bin ich – Dank Twitter – auf Saskia John aufmerksam geworden bzw. hat sie mich gefunden. Auf ihrer Internetseite können Sie mehr über Saskia John und Ihre persönliche Erfahrung mit einer Dunkel-Therapie erfahren: http://www.saskiajohn.de/veroeffentlichungen/dunkeltherapie-erfahrungsbericht.html (16.06.2012)

*** = “Mikro” bezieht sich allgemein auf die Grundhaltung (auch für “Therapien”) im FIP-Berlin, dass Entwicklung, Veränderungen

a) IMMER in klein(st)en Schritten (= lineares zwei-dimensionales Model)  bzw. unmerklichen Ausdehnungen (= zirkulär-systemische drei-dimensionale Model) stattfindet

b) in ALLTAGSSITUATIONEN erlebbar sein und stattfinden ‚muss‘ –  nicht (nur) in Wochenendseminaren oder Klinikaufenthalten (“Urlaubseffekt”)


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Hat die Psyche ein Vier-Jahreszeiten-Programm?

Hat die Psyche ein Vier-Jahreszeiten-Programm?

Könnte es sein, dass die Psyche sich in verschiedenen Phasen entwickelt oder in Zustände ‚eintreten‘ kann, die den Vier Jahreszeiten ähneln?

Die (vorläufige) Idee entstand aus der Beobachtung und Erzählung von Menschen mit Burnout bzw. Depressionen.
Bei beiden Zuständen reduziert (auch) der Körper seine Handlungsmöglichkeiten entweder über einen längeren Zeitraum bzw. geschah das schlagartig. Im konkreten Verhalten, gab es sowohl gesellschaftliche Rückzugstendenzen, aber auch „szenarische Entsprechungen„.

„Szenarische Entsprechungen“

Szenarische Entsprechungen heißt, dass ein Gleichklang zwischen äußerem Verhalten und innerem Befinden (Gefühle. Gedanke) hergestellt wird.
Beispiel: Ein Erzähler („Klient“, „Patient“) erzählte, dass er in einer depressiven Episode, sich in seine Wohnung zurückzog und alle Gardinen zuzog. Infolge war die Wohnung so dunkel, dass er „Tag und Nacht kaum unterscheiden“ konnte.

Bildlich, szenarisch wäre das eine „Winter-Phase„: Rückzug, den Stoffwechsel herunterfahren (Sozialkontakte und körperlich).
Mein Eindruck ist, dass der Körper (auch hier wieder mal) schlau und weise handelt. Im Gegensatz steht dazu leider ‚der Verstand‘ bzw. die Selbst- und Fremderwartungen, die ‚das Ganze verschlimmern‘.
Um das mit den Vier-Jahreszeiten zu vergleichen:
Während der Körper auf „Winter umschaltet“, sind die Selbst- und Fremderwartungen auf „Frühling bzw. Sommer getrimmt“, in denen „Frische, nach Außen streben, Aktivität, Austausch, Kontakt etc.“ im Vordergrund stehen.
Dieser Konflikt zwischen dem, was ist (Rückzug) und dem, was sein ’sollte‘, verschlimmert i.d.R. den Zustand.

Soweit erst mal…..

 

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Slow-Grow-Prinzip: Interview-Video von Simone Happel mit Svenja Hofert

„Svenja Hofert: So funktioniert das Slow Grow Prinzip!

By on 24. Mai 2012 in Experten-Interviews

„Die meisten Selbständigen brauchen Zeit, um sich und ihre Ideen zu entwickeln.“ Dieser Satz ist für mich die Kernaussage des Buches „Das Slow Grow Prinzip – Lieber langsam wachsen als schnell untergehen.“ von Svenja Hofert.

Ehrlich gesagt hätte ich 2010 – als ich den Weg in die Selbständigkeit gewagt habe – genau dieses Buch gebraucht. Denn Svenja Hofert räumt mit vielen gängigen Gründungsregeln auf und nimmt durch den Fokus auf ein Wachstum im eigenen Tempo die Angst vor dem Scheitern.

„Glauben Sie, ich kann das schaffen?“ ist eine der Fragen, die Svenja Hofert in der Beratung am häufigsten gestellt bekommt. „Ich rate heute fast jedem zum Gründen, der eine zu seiner Persönlichkeit passende Idee hat oder danach sucht – und sich selbst und seiner Idee Zeit geben möchte. Für mich ist die Bereitschaft zu langsamem Wachstum die einzige Voraussetzung dafür, erfolgreich zu sein.“ sagt sie dazu.

Svenja Hofert vermutet, dass die geringe Gründungsaktivität der Deutschen (Quote: knapp 11%, davon nur 38% weiblich) hauptsächlich an dem Bild vom Unternehmer(tum) liegt, das uns vermittelt wird und das viele Berater unkritisch weitergeben. Auch sprechen viele Unternehmer- und Managementbücher einen eher seltenen Gründungs- und Selbständigentyp an. Nämlich einen, der sofort alles kann, Risiken mit einem Lächeln schultert, Millionen Startkapital hinter sich hat und von heute auf morgen 200 Mitarbeiter führen kann.

„Eine neue Herangehensweise an das Thema Gründung und Wachstum, die ein individuelles Tempo zulässt, würde mehr Menschen dazu ermutigen, die eigenen Träume und Ideen zu verwirklichen. Dafür müssen wir uns vom alten Denken verabschieden und auch das persönliche Wachstum mit einbeziehen, ohne das Postulat einer ständigen Gewinnoptimierung“.

Im folgenden Interview erläutert Ihnen Svenja Hofert die Grundgedanken ihrer 9 Slow-Grow-Regeln und macht dadurch Mut, sich nicht von vermeintlichen Regeln abschrecken zu lassen:

Svenja Hofert ist Expertin für neue Karrieren. Die Autorin verschiedener erfolgreicher Ratgeber und Sachbücher gilt als eine der wenigen Kennerinnen moderner Karriere- und Jobmodelle. Mehr über Frau Hofert erfahren Sie auf karriereblog.svenja-hofert.de.“

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Text und Inhalte wurden mit freundlicher Genehmigung von Simone Happel zur Verfügung gestellt. Quelle : http://www.lifestylistin.de/svenja-hofert-so-funktioniert-das-slow-grow-prinzip/