Das Flattr-Experiment (#flattr)

Das Flattr-Experiment (#flattr)

Flattr ist ein Online-System, mit dem man mit Kleinstbeiträge (Mikrospenden) Menschen, Projekte (Blogs, Audio-Datein, Fotos u.v.m.) unterstützen kann.

Das Flattr-Experiment ist (zumindest vorläufig) eingestellt. Entsprechend

  • gibt es auch die FAQs zu flattr nicht (mehr öffentlich)
  • wird das Flattr-Webinar (für Einzelne oder Gruppen) nicht mehr angeboten

(Die folgenden Gründe sind vermutlich nur für „flattr-Kunden“ nachvollziehbar, insbesondere für diejenigen, die schon vor dem 05.09.2013 dabei waren und sich auch mit dem ‚manuellen Hinzufügen von ‚Dingen‘ beschäftigt haben.)

Der Hauptgrund ist die Einstellung/Löschung wertvoller Optionen, z.B. einzelne Beiträge oder andere „Dinge“ mit einem Extra-Betrag zu unterstützen.

Ein anderes wesentliche Element ist das Hinzufügen von „Dingen“ (Artikeln, Webseiten), das nur noch möglich ist, a) wenn man einen flattr-button auf der entsprechenden Seite installiert  und b) OHNE dass man nähere Informationen oder Stichworte zu seinem neuen Ding einfügen kann.

Dies macht m.E. die Nutzung erheblich umständlicher und schränkt den Nutzen den flattr haben könnte erheblich ein….

 Flattr-Alternativen

Außer Flattr.com werden stets Alternativen für Mikro-Spenden-Möglichkeiten gesucht, unter anderem, könnten dies sein/werden:


Alternativen der etwas anderen Art, ist die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen („Charities“) durch

a) den Kauf von Produkten im Internet, z.B. über entsprechende Internet-Plattformen, wie

b) ’nur‘ durch das Suchen im Internet:

Falls Sie für Ihr Geld einen materiellen Gegenwert erwarten und eine Einzelperson unterstützen wollen, besuchen Sie am besten den „Shop“ .

 

Protestaktion – Malaysia opfert seine Elefanten für Palmöl – Rettet den Regenwald e.V.

A) Protestaktion – Malaysia opfert seine Elefanten für Palmöl – Rettet den Regenwald e.V..

B) Rette die afrikanischen Elefanten. Hilf uns, den Elfenbeinhandel in Thailand zu stoppen (WWF).

A) „Malaysia opfert seine Elefanten für Palmöl

Ein Elefantenkalb berührt mit den Rüssel den Kopf seiner am Boden liegenden Mutter

Ein Elefantenkalb betrauert seine vergiftete Mutter. Foto: picture alliance / dpa

Den Wildhütern des Gunung Rara-Waldreservats bot sich ein erschütterndes Bild:
Ein Elefantenkalb versucht mit dem Rüssel, seine am Boden liegende Mutter aufzuwecken. Vergeblich – sie wurde vergiftet, so wie 13 weitere Tiere. Ihre Kadaver wurden innerhalb der letzten vier Wochen auf der Konzession des staatlichen Holz- und Palmölkonzerns Yayasan Sabah gefunden. Die Elefanten gehörten alle zu derselben Herde, die sich am Rande des Regenwaldreservats aufhielt – in unmittelbarer Nähe zu einem Holzfällercamp und Ölpalmplantagen.

„Die Elefanten haben Rattengift gefressen. So wollen die Arbeiter der Plantage verhindern, dass die Tiere die Früchte der Ölpalmen fressen“, vermutet Laurentius Ambu, Direktor der lokalen Naturschutzbehörde. Die Borneo-Zwergelefanten sind eine seltene Unterart der Waldelefanten, von denen es höchstens noch 1.500 Tiere gibt – fast alle in Sabah.

Malaysia setzt weiterhin auf Tropenholz und Palmöl für den Export. Die Politiker sind dabei, die letzten Regenwaldgebiete in den Bundesstaaten Sabah und Sarawak auf Borneo für Plantagen zu vernichten. Und mit ihnen eine unglaubliche Fülle an Tier- und Pflanzenarten, darunter bedrohte Nashörner, Orang-Utans und Nasenaffen.

Sabahs Premierminister Musa Aman treibt die Abholzung der Wälder persönlich voran. Er hat die Konzessionen für Regenwaldrodung und Ölpalmplantagen gegeben. Zugleich ist er Vorsitzender des Staatskonzerns Yayasan Sabah. Ende 2012 hat die Firma damit begonnen, weitere 70.000 Hektar Regenwald für Plantagen abzuholzen. Für die Waldelefanten ist nun kein Platz mehr.

Bitte fordern Sie Aman und die Regierung Malaysias auf, die Verbrechen an der Natur sofort zu beenden und die Regenwälder mit ihren Bewohnern konsequent zu schützen.

Start der Aktion: 01.02.2013″

[Quelle: https://www.regenwald.org/aktion/905?ref=nl&mt=1516; 01.02.2013]

Eine weitere Aktion / petition

B) Rette die afrikanischen Elefanten. Hilf uns, den Elfenbeinhandel in Thailand zu stoppen (WWF).

„In den Savannen und Wäldern Afrikas werden täglich Elefanten wegen ihrer Stoßzähne gewildert und jedes Jahr zehntausende dieser majestätischen Tiere abgeschlachtet. In manchen Regionen sind sie schon verschwunden. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird es bald vielleicht keine wild lebenden Elefanten mehr geben.

Die Ursache für die Wilderei an Elefanten in Afrika ist die Nachfrage nach Elfenbeinschnitzereien und -schmuck in Asien. Viele Käufer glauben, dass Stoßzähne einfach ausfallen und nachwachsen, ohne dem Tier zu schaden. Tatsächlich stammt das Elfenbein jedoch von getöteten Elefanten.

Elfenbein wird in Thailand weiß gewaschen

In Thailand werden Elefanten als heilige Tiere verehrt. Gleichzeitig ist Thailand jedoch einer der weltweit größten Schwarzmärkte für Elfenbein. Zwar verstößt der Verkauf von afrikanischem Elfenbein gegen das Gesetz, doch das Elfenbein thailändischer Elefanten darf legal verkauft werden. Durch diese Gesetzeslücke werden Unmengen illegalen afrikanischen Elfenbeins über thailändische Geschäfte „weiß gewaschen“.

Um die afrikanischen Elefanten zu schützen ist es unerlässlich, dass Thailand dieses Schlupfloch schließt. Fordere gemeinsam mit uns die thailändische Premierministerin Yingluck Shinawatra auf, jeglichen Elfenbeinhandel in Thailand zu untersagen.

Vom 3. bis 14. März treffen sich Regierungsvertreter aus 176 Ländern in Bangkok, um über internationalen Artenhandel, insbesondere auch über die Elefantenwilderei zu diskutieren. Während dieser zwei Wochen blickt die Weltöffentlichkeit auf Thailand. Wir möchten diese Aufmerksamkeit nutzen und der thailändischen Premierministerin Shinawatra eine Million Unterschriften für ein Verbot von Elfenbeinhandel in Thailand überreichen.  …“

[Quelle und Petition: http://www.wwf.de/wildtiermafiastoppen/; 02.02.2013]

 

Der ngg-Virus – „der Innere Kritiker“ mal anders erklärt

Der ngg-Virus (der Innere Kritiker mal anders erklärt)1

HINWEIS!: Bevor Sie Ihre Ärztin oder Ihren Apotheker nach den ngg-Virus befragen oder panisch das nächste Krankenhaus aufsuchen – der ngg-Virus ist „nur“ eine METAPHER, eine bildliche Übertragung oder ein Gleichnis !!!

Als Hauptursache menschlichen, emotionalen Leidens scheint es im wesentlichen nur eine Erkrankung zu geben: den ngg-Virus!

„ngg“ ist dabei die Abkürzung für „nicht gut genug“ und tritt in verschiedenen Varianten auf;

  • k-ngg = „kann/kannst nicht gut genug“ und  – weitaus gefährlicher !!!
  • die b-ngg-Variante = bin/bist nicht gut genug“

Was den ngg-Virus so gefährlich macht, ist dass er…

  • von Mensch zu Mensch übertragbar ist (Die gute Nachricht: Tiere können den Virus NICHT auf Menschen übertragen!!)
  • größtenteils vererbbar ist.
  • sich – wie alle Viren allgemein – in Körperzellen einschleust, sich dort vermehrt und dem Körper zunächst vortäuscht, er sei ein ’normaler‘ Teil des Organismus.
  • nicht nur den eigenen Organismus schwächt sondern auch Personen im unmittelbaren Umfeld (besonders im familiären, partnerschaftlichen Bereich oder auf Arbeit).

Einige !!! Symptome:

  • Sie lesen Selbsthilfe-Bücher oder besuchen entsprechende Seminare und Workshops
  • … und/oder wiederholen dieses Prozedere nach einer gewissen Zeit
  • Sie haben den „Drang“, sich selbst und/oder andere Menschen ‚in Ordnung‘ bringen oder kontrollieren zu wollen, was sich u.a. darin äußert, dass…
  • ….Sie abnehmen wollen, damit Sie im Sommer am Strand nicht ’schief‘ angeguckt oder ausgelacht werden.
  • .…Sie anderen Menschen zustimmen, obwohl Sie gar keine oder andere Meinung zu dem Thema haben.
  • .…Sie in einer Beziehung sind, „nur“ weil Sie im Grunde Angst haben, alleine zu sein.
  • .…Sie Gedanken haben oder Aussagen machen, die „müsste“ oder „sollte“ beinhalten
  • . ……

Die (zweite) gute Nachricht ist: ngg-Viren sind behandelbar und falls Sie bereits erste Symptome entdeckt haben und wissen wollen, wie die weitere ‚Behandlung‘ aussehen kann, nehmen Sie einfach Kontakt auf2.  

HINWEIS: Der ngg:Virus wird auch sozusagen in den Karten des Lebens thematisiert

1 = Inspiriert wurde dieser Text bzw. der Begriff ngg-Virus unter anderem durch die Vorträge von Tara Brach, einer US-amerikanischen, buddhistischen Psychotherapeutin.

2 = HINWEIS: Falls Sie eigentlich daran interessiert sind, mehr darüber zu erfahren, dennoch ein Zögern oder evtl. Ärgerlichkeit spüren, könnte das ein Symptom/Anzeichen für den ngg-Virus sein!

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Da diese SEITEN UND – vor allem – die ANGEBOTE im FIP-Berlin NUR durch den lebendigen AUSTAUSCH zwischen den Besuchern, Kunden, Klienten etc. leben können, lade ich Sie ein, einen möglichst „erfahrungsbasierten“ Kommentar zu hinterlassen oder sich über den Kontakt zu melden….

Emotionen & Glaubenssätze

Emotionen & Glaubenssätze

Emotionen und Glaubenssätze sind vermutlich die beiden treibenden Kräfte, die über Glück und Unglück entscheiden.
Was geschieht, wenn Sie einem Menschen eine der beiden ‘Kräfte’ ‘wegnehmen’?!

Falls Sie

  • zu diesem Thema eine Mindmap (Psycho-Map) sehen wollen
  • etwas über den zirkulärer Prozess erfahren möchten
  • die  Frage interessiert, warum Glaubenssätze eigentlich immer unvollständig !! sind,

nutzen Sie Kommentarfunktion (unten) oder melden sich über den Kontakt ….

Vielen Dank

Ulrich Just

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Schule im Aufbruch | Die Initiative – gemeinsam Schule neu erfinden

Schule im Aufbruch
Die Initiative – gemeinsam Schule neu erfinden*

„Potenzialentfaltung als Grundprinzip

Eine Schule der Potenzialentfaltung ist ein Ort, an dem sich jeder willkommen fühlt. Ein Ort, an dem die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft ein permanenter Anreiz ist, über sich selbst hinauszuwachsen. Darin sehen wir die Grundlage für eine zukunftsfähige, kreative, menschliche und nachhaltige Gesellschaft.

Erfahren Sie im Folgenden, warum wir davon überzeugt sind, dass wir eine neue Lern-und Beziehungskultur an unseren Schulen brauchen. Erfahren Sie, was wir uns vorgenommen haben und wie wir das erreichen wollen.

Wir meinen, es ist Zeit…“

[Quelle: http://www.schule-im-aufbruch.de/information/%C3%BCber-die-initiative ; 28.10.2012 ]

Prinzipien zur Potenzialentfaltung

 

* Unterstütz u.a. von Gerald Hüther

Die Gewaltsteuer (ab Sommer 2013) ?

Die Gewaltsteuer (ab Sommer 2013)?

(Ein erster Rohentwurf  einer Utopie? ….)

“Gewaltsteuer” heißt, dass auf ‘Materialien’ und Medien, die körperliche und/oder psychische Gewalt herstellen, nutzen oder darstellen, Steuern (im Sinne einer Abgabe an den Staat) erhoben werden, die dann auch als Umsteuerungsinstrument für ‘gewaltfreie’ Projekte genutzt werden.

Gewalt (Definition)

Der Begriff “Gewalt” umfasst alle Handlungen und Äußerungen, die – im weitesten Sinne – darauf abzielen

Grenzen anderer OHNE Einwilligung zu überschreiten, sowohl körperlich oder psychisch, wobei die “Grenzüberschreitung” darin bestehen kann, dass sie

  • erniedrigt, abwertet
  • beschädigt, zerstört

Die “Gewaltsteuer” wird zunächst auf Materialien und Medien erhoben, die Gewalt als ‘(vermeintliches) Konfliktlösungsmittel’ darstellen, nutzen, produzieren und/oder verkaufen.

Materialien (Instrumente)

sind im Grunde alle Formen von Waffen (auch die “zur Verteidigung dienen” sollen)

Medien (Darstellung) sind hierbei:

  • Filme
  • Bücher
  • Audio-Materialien (z.B. Cds, Schallplatten, Hörspiele, Audiodateien via Internet)
  • Spiele (i.d.R. PC- bzw. Konsolen-Spiele)

Höhe, Verwendungszweck und Nutzen

Höhe

Die Gewaltsteuer beträgt (mindestens) 50% des Umsatzes, z.B. wenn eine Waffe für 500 000 € verkauft wird, beträgt die Gewaltsteuer 250 000 €.

Die Gewaltsteuer ist steuerlich NICHT absetzbar!!!

Verwendungszweck

Die Gewaltsteuer wird zu mindestens 50% genutzt, um Projekte zu finanzieren, die sowohl Mensch und Natur in Ihrer Entwicklung fördern:

  • sozial (Erziehung, Bildung,Pflege)
  • nachhaltig, aufbauend (Natur)
  • potenzial-fördernd (Kunst, Kreativität, gegenseitige Unterstützung) sind

Nutzen / Wirkung

Im Gegensatz zur “Reichensteuer”, bei der lediglich Kapital (Vermögen ab einer bestimmten Höhe) besteuert wird, hat die Gewaltsteuer ein ‘system-regulierendes’ und ‘gemeinwohl-förderndes’ Moment.

Durch die Erhebung / Belegung der Gewaltsteuer auf die genannten Materialien u. Medien wird

  • ein Bewusstsein geschaffen, wo und womit Gewalt angewendet, verkörpert oder gar idealisiert wird
  • zu einem Umdenken ‘eingeladen’*
  • durch die Umlenkung ( Verwendung der Steuereinnahmen) auf die genannten Projekte, wird ‘sanft’* eine gesunde, menschen- und naturwertschätzende Kultur aufgebaut.

* = Die Gewaltsteuer selbst ist ‘gewaltfrei, da sie nicht mit Verboten oder Bestrafung ‘arbeitet’. Das, was laut Rechtsprechung sowieso jetzt schon bzw. noch erlaubt ist (Materialien u. Medien) ‘darf auch so bleiben wie es ist.

Vergleichbar ist die Gewaltsteuer mit der Tabaksteuer.
Auch wenn Rauchen offiziell als gesundheitsschädlich eingestuft ist, gibt es kein Verbot der Herstellung, des Verkaufs und Gebrauchs – wie offiziell bei ‚harten‘ Drogen, z.B. Heroin.

 

Gewaltsteuer – eine Utopie?

Eine Utopie? Eigentlich nicht. Die Kriterien sind meist eindeutig, sowohl bezogen auf Materialien und Medien. Für die Medien gibt es ja bereits die Überprüfung nach dem Jugendschutzgesetz (?) – bekannt durch die Freigabe von Filmen (z.B. “Dieser Film ist für Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet”).
Die Benennung der gewaltvollen Medien kann also auch von der selben Institution übernommen werden. Zusätzlich könnten Bürgerinnen und Bürger entsprechende Medien dort melden.

Um den ‘gewaltsteuern-indizierten’ Anbietern, Herstellern etc. Gelegenheit einer Umstellung zu geben – schließlich werden ja 50% der Umsätze abgezogen – könnte die Gewaltsteuer als Stufenmodell eingeführt werden. Als Vorschlag sind 10% m.E. realistisch, damit die Gewaltsteuer schon im Sommer 2013 angewendet werden kann…

Soweit erstmal

Vielen Dank

Ulrich Just

PS Die Gewaltsteuer hat ’natürlich‘ auch mit der Balance-Systemsichen Entwicklung zu tun…

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