Symbiose (Entgrenzung, Verschmelzung) in Paarbeziehungen & Partnerschaft – die unheilige Verbindung, die zur Tragödie wird. .
Wenn Partner A den Eindruck haben, Partner B sei verantwortlich für die Gefühle von A – und umgekehrt – und der Meinung ist, Partner B ist dafür da, die Erwartungen von Partner A zu erfüllen, kann man dieses ‘Phänomen’ als Symbiose, Entgrenzung oder Verschmelzung bezeichnen.
In diesem ‘Zustand’ gelingt selten eine fruchtbare Beziehung, geschweige denn eine gesunde Entwicklung.
Anders als bei ‘siamesischen Zwillingen’, die ja tatsächlich körperlich verbunden sind, sind symbiotische Paarbeziehungen
- Psychisch-emotional
- oft gar nicht ‘sichtbar’ und
- korrigierbar
Einige Merkmale:
- sich (ständig) nach dem Partner richten, keine eigenen Ideen, Vorschläge einbringen
- Erwartungen zu haben, der Partner müsse die eigenen Wünsche, Forderungen, Bedürfnisse erfüllen – und bei Nicht-Erfüllung mit ‚Bestrafung‘ reagieren
- Sich selbst für die Gefühle und Reaktionen des Partners verantwortlich machen (Schuld-Gedanken) – oft versuchen, den Partner ‚bei guter Laune zu halten‘
Kennen Sie symbiotische Zustände oder Paarbeziehungen?!
Im Grunde ein normaler Zustand, zumindest für ‚Säuglinge‘, wie das Still-face-Experiment andeutet …
EIN „Instrument“, die Symbiose zu lösen, ist „das Beziehungsgebet„,
in dem gedanklich die Partner ( aber auch andere Beziehungspersonen) wieder ‚auf den richtigen Platz gerückt werden‘ und unterstrichen wird, wer eigentlich für was verantwortlich ist (bezogen auf Gedanken, Gefühle, Körperbewegungen).

Falls Sie lieber etwas haben möchten, dann …