Kategorie: Methoden und mehr
Weg-Ziel-Wanderer-Prozess – eine LINEARE Entwicklungsmetapher
Weg-Ziel-Wanderer-Prozess – eine LINEARE Entwicklungsmetapher
Die meisten Angebote im Internet, greifen Entwicklung (oder Therapie) als “Ziele-erreichen-Thema) auf, also als “lineares”* und “körperbewegungssorientiertes” Modell angesehen werden, das Entwicklung als Schritt-für-Schritt-Prozess beschreibt.
Meistens werden ‘nur’ das Ziel, der Weg und ggf. Hindernisse (Widerstände) dabei thematisiert. Ergänzend lässt sich aus diesem Bild (Metapher) noch mehr ‘herausholen’:
- die Wanderin/der Wanderer
- der Rucksack
– mit Proviant ( = EIGENE Ressourcen, d.h. hilfreiche Fertigkeiten)
– Altlasten / Ballast ( = ‘Dinge’ sprich: Gedanken, Glaubenssätze, Gefühle), die der Vergangenheit ‘gehören’ und nicht (mehr) dienlich sind - Gefährten ( = Unterstützer/Begleiter auf dem Weg)
- Verführer ( = Menschen (oder Angebote) auf dem Weg, die Sie von Ihrem Weg abbringen wollen
- Widersacher (= Menschen, die Ihnen tatsächlich ‘im Weg’ stehen und Sie ‘nicht vorbeilassen wollen’)
- Fata Morganen (= Luftspiegelungen –> Wikipedia), also Illusionen im Sinne von ‘falschen’, eingebildeten Zielen oder auch “Aufträge der Eltern)
- …
Dieses erweiterte Bild des ‘klassischen’ Ziele-erreichen-Konzepts kann sehr hilfreich sein,
- um sich Ihren aktuellen Stand einmal anders oder vertiefend anzuschauen,
- auf noch ganz andere Lösungsideen zu kommen, die ihnen mit dem ‘klassischen’ Konzept entgehen würden.
Dieses erweiterte Konzept (“Weg-Ziel-Wanderer-Prozess”) kann nicht nur für die Zielbestimmung sondern auch – und gerade – für die Problemanalyse genutzt, denn:
Bevor Sie ‘los laufen’ oder ‘mitten auf dem Weg’, kann es z.B. sehr hilfreich sein, mal Pause zu machen, inne zu halten und z.B. in den Rucksack zu gucken….
Was bei vielen Wanderungen oder Reisen im Leben – und auch in „Herr der Ringe“ eine zentrale Rolle spielt, ist eine Begleitung; jemand an der Seite, auf den man sich verlassen kann. Genau diese Rolle wird im Companion-Forum [passwort-geschützt] genutzt, um die persönliche Entwicklung zu fördern….
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* “lineares”, aber auch ‘logisches’ und ‘linguistisches’ (= sprachliches, “Wörter-“) Denken kann aus neuro-psychologischer Sicht (bei den meisten Menschen) als Funktion des ‘linkes Gehirns’ zugeordnet werden.
Mikro-Prozesse oder „die Strategie der ultra-kleinsten Schritte“
Mikro-Prozesse oder „die Strategie der ultra-kleinsten Schritte“
“Mikro-Prozesse” ist im wesentlichen die “Strategie der ultra-kleinsten Schritte” – (vielleicht) die wichtigste ‘Methode’ bei Entwicklungsprozessen.
Dabei wird die Tatsache aufgegriffen, dass jede Veränderung/Entwicklung (sowieso) aus mehreren Schritten oder Übungseinheiten besteht (Z.B. Klavierspielen lernen).
”Mikro” soll darauf hinweisen, dass die Schritte (zunächst) so klein scheinen, dass man selbst oder ‘Außenstehende’ daran überhaupt keine Schritt erkennen können (s. Beispiele unten).
Die ‘Kunst’ besteht nun darin
a) erst mal herauszufinden, aus welchen Schritte oder Etappen überhaupt der “Weg zum Ziel” besteht
b) welche davon im Sinne von ‘(Zeit-Kraft-)Aufwand’ und “Effektivität” (Auswirkung) bedeutsam sind und
c)) welche “Laufkompetenz” (= Ausdauer und Durchhalten-Können) die Person (= Wanderin –> “Entwicklung als “Ziele-Wege-Wanderer-Prozess”) aktuell hat.
Diese Kombination aus den drei Punkten entscheidet wesentlich darüber, ob der Entwicklungsprozess überhaupt in Gang kommt und ob er – nach anfänglichen Erfolgen – entweder zum ‘Erliegen’ kommt oder ‘nachhaltig’ ist.
Beispiele:
- Bei der Entwicklung der “Kunst des Aufräumens” kann der kleinste Schritt darin bestehen, nur EINE MINUTE am Tag aufzuräumen, das aber TÄGLICH !!!
- Bei der Entwicklung der “Kunst der Achtsamkeit” (Meditation, MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), –> Open Focus Aufmerksamkeitstraining) kann der kleinste Schritt darin bestehen, nur 3 Atemzüge lang, die Aufmerksamkeit auf die Fußsohlen zu lenken.
Erfahrungen andere Menschen:
„…Die Mikro Schritte habe ich jetzt einen Tag getestet.
Ich habe zum ersten Mal richtig Freude am Open Focus Training.
Früher setzte ich mich immer unter Druck. ..“
(Anonymisierte Rückmeldung)
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Quellen der Inspiration für diesen Text, u.a.:
- Zen-Habits (Leo Babauta)
Co-Counseln / Co-Counselling | Co-Coaching | Companionship
Co-Counseln / Co-Counselling
“ ‚Co-Counseln‘ (Co-Counselling) sagt zweierlei:
- ‚Counseln‘ heißt, mit sich zu Rate zu gehen, und
- ‚Co‘ besagt, dass man sich dabei gegenseitig unterstützt.
Co-Counseln ist Arbeiten an der eigenen persönlichen Entwicklung.
Zwei Partner arbeiten gleichberechtigt in wechselnden Rollen nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit.
Ein wirkungsvolles Bündel von Methoden aus der humanistischen Psychologie gibt einen sicheren Rahmen für diese unterstützenden Sitzungen.
Ziel ist, mit mehr Freude selbstbestimmter zu leben und mit Konflikten und Herausforderungen besser umgehen zu können.
Ziel ist, sich fruchtbar und produktiver auf die eigenen Stärken und Kompetenzen zu beziehen und die eigene Unvollkommenheit zu akzeptieren.
Ziel ist, sich selbst anzunehmen und sich selbst und die Beziehungen zu Anderen weiter zu entwickeln.
Das Co-Counseln als Selbsthilfe-Methode ist kostenlos.
Das Erlernen der Methode (40 Stunden) wird bezahlt.“
[Quelle: http://www.co-counseln-lernen.de/ue-01.php; 17.12.2011]
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Falls Ihrerseits Interesse besteht „Co-Counseln – Therapie ohne Therapeuten“ unter der Leitung von Rudolf Giesselmann an zwei Wochenenden kennenzulernen, können Sie sich gerne auf der ‚Haupt-Internetseite‘ von Co-Counseln (Co-counseln-lernen.de) informieren und dort Kontakt aufnehmen.
LWP – Life Work Planning / Lifework Planning
LWP – Life Work Planning / Lifework Planning
LWP– Life Work Planning/ Lifework Planning ist eine Methode, bei der man
- seine beruflichen und ‘privaten’ Potenziale’ entdeckt und entfaltet
- auf unkonventionelle/ungewöhnliche Weise durch spezielle Interviews
einen Arbeitsplatz organisieren bzw. erschaffen kann –OHNE sich schriftlich zu bewerben - Arbeit und privates Leben auf seinen Werten beruhend in Einklang bringen kann
“Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass die suchende Person in den Mittelpunkt gestellt wird und nicht der Arbeitgeber oder der Arbeitsmarktoder die Beschäftigungsprognosen.”
[Quelle: http://www.lifeworkplanning.de/ [16.02.2012]]
Es gibt sehr viele hilfreiche Methoden im Life Work Planning (LWP), z.B.:
- Dankeskarten
Dankeskarten (sind möglichst handschriftlich erstellt) und können im Anschluss – innerhalb der nächsten Tage- nach einem -> P- oder I-Interview an die interviewte Person geschickt werden.
Sie beinhalten 2-3 Punkte, die einem an der Person oder dem Gespräch besonders gut gefallen hat.
Zum einen sind Dankeskarten hilfreich, um eine Wertschätzung für die Person auszudrücken, zum anderen auch um sich selbst in (hoffentlich positive) Erinnerung zu bringen.
Ein Variante der Dankeskarte ist die - „Dank-Anfrage-Karte„Hierbei schickt man auch eine Karte, fragt allerdings erst mal nur, ob der Interviewte überhaupt erfahren möchte, „Was mir an unserem Gespräch besonders gut gefallen hat…“.
