Offener e-Brief und ‘einladende Ermutigung’ an “Wir Menschen im Wandel”
Sehr geehrte Damen und Herren von “Wir Menschen im Wandel”
Ein paar Gedanken:
zu “Unterstütze WIR-Seite” *** von “Wir Menschen im Wandel” () ***– “Sie möchten die Idee von WIR unterstützen, aber 1.000 Euro sind Ihnen zu viel? Alternativ können Sie auch das 10-Jahres- Abonnement für einmalig 500 Euro bestellen.”:
Den Gedanken, finanziell zu unterstützen bzw. unterstützt zu werden (siehe “Spenden”), kenne ich. Allerdings sind mir durch das Lesen Ihrer Ziele und insbesondere der Seite Unterstütze WIR*** einige Punkte aufgefallen:
- Es gibt auch andere Formen der Unterstützung, z.B. durch ‘Aufmerksam-Machen” (, was ich durch dieses Anschreiben und durch “Twittern” versuche).
- Stichwort “Twittern” bzw. “Soziales Netzwerk” – wie Prof. Gerald Hüther so schön in Ihrem Artikel in Heft 03 geschrieben hat: Durch Netzwerkarbeit können Sie viel eher Menschen finden, die “Menschen im Wandel” auch finanziell unterstützen können – Leider konnte ich auf Ihren Internetseiten dazu nichts entdecken.
- Sie brauchen das Geld – wie Sie schreiben – auch bzw. vor allem für “…Druck, die Grafik, den Versand ..”.
Gerade wenn es um “Nachhaltigkeit” geht im Sinne von “…ressourcenschonend, ökologisch, sozial und fair..”1 –, wäre eine Strategie Kosten und Umwelt zu entlasten, ein Versand per e-mail (pdf-Datei oder E-Book) folgerichtig. Was meinen Sie? - und als “sozial und fair”1 verstehe ich (auch), die Beiträge Menschen zugänglich zu machen, die sich ein Abo nicht leisten können. Dies muss nicht ein komplettes Heft sein, aber – ähnlich wie das Probeheft zu herunterladen – könnten es einzelne Artikel sein, entweder direkt auf Ihrer Seite und/oder mit Links zu den Autoren. Letzteres hätte aus meiner Sicht noch den zusätzlichen Vorteil des Vernetzens UND noch weitere spannende “einladend-ermutigend]e” Projekte kennen zu lernen.
z.B. Gerald Hüther:
– Gerald Hüther: http://www.gerald-huether.de/
–Die Sinn-Stiftung: http://www.sinn-stiftung.eu/index.php
Soweit erst mal meine Gedanken.
1 = ***
*** = Nachtrag (21.07.14) : Die Seiten sind offenbar schon länger nicht mehr – oder aktuell immer noch – verfügbar:
„Die Domain „www.wir-menschen-im-wandel.de“ wurde gesperrt.“
Möglicherweise wurde das Projekt ganz eingestellt.
Die Frage ist:, warum überhaupt eine Printausgabe und nicht zuerst eine Onlineausgabe im Abomodell. Was den Vernetzungsgedanken stärkt, Kosten senkt und damit Ideen und Botschaften auch Menschen zugänglich macht, für die eine Zeitschrift zu ihrem Preis eher ein Luxusartikel ist. Vorausgesetzt, dass ist gewollt. Und schauen sie mal bei http://www.issuu.com vorbei. Eine ästhetische Präsentationsplattform vor allem auch für Magazine, die sich den Print-Weg entweder nicht leisten können oder wollen.
Hallo Beavis Walker,
das war auch in etwa mein Argument, leider ist es mir nicht gelungen, das an die Herausgeber (Herrn Heisterkamp, s.o.) zu vermitteln.
Da ich auch auf die weiteren Anfragen/emails keine Antwort bekommen habe, habe ich meinerseits aktuell keine „Energie mehr“ weiter Anfragen an „Menschen im Wandel“ zu senden, oder Ihren interessanten Vorschlag (http://www.issuu.com) weiter zu leiten.
Falls Sie mögen, können Sie sich direkt an wenden – Ich hoffe, Sie haben da mehr ‚Erfolg‘.
Vielen Dank und viele Grüße
Ulrich Just
Hallo Herr Just,
über Ihre Initiative freuen wir uns sehr, weil unser Projekt durch genau solche kleinen Hilfestellungen und Aufmerksamkeits-Gesten neue Wege zu den Menschen finden kann! Ganz sicher ist neben dem Spenden von Geld Aufmerksamkeit das Wichtigste, das wir brauchen! Allerdings können wir ohne reales Geld rein gar nichts machen und deshalb sind neben den vielen Schenkungen von Arbeitszeit und dem Zur-Verfügung-Stellen von Infrastruktur die Risiko-Darlehen unserer UnterstützerInnen tatsächlich im Moment für uns das entscheidende Quantum, das uns ein Beginnen überhaupt möglich macht.
Was die weitere Vernetzung angeht wird es Sie freuen zu erfahren, dass es bereits eine sehr schöne Kooperation zwischen WIR und der Sinn-Stiftung von Gerald Hüther gibt, die möglicherweise in Zukunft noch konkreter werden wird. Wir erfahren von dieser Seite jedenfalls schon jetzt schönste Unterstützung.
Was Ihren Vorschlag einer elektronischen Ausgabe angeht, so wird daran gearbeitet – aber auch diese Dinge brauchen, wenn nicht Geld, so doch zumindest Arbeitszeit, die irgendwo anders „erspart“ sein will. Eine Printausgabe lässt sich leider auch heute noch nicht einfach per Mouseclick in einer e-Ausgabe „verzaubern“. Was die kostenlos und „sozialverträgliche“ Distribution angeht, so steht ja bereits jetzt jeweils eine kostenlose Auswahl zur Verfügung. Mehr Inhalte kostenlos freizugeben können wir uns schlicht nicht „leisten“, weil wir auf den Verkauf von Abonnements einfach angewiesen sind. Bitte bedenken Sie: die drei hauptverantwortlichen Redakteure, die Grafiker und ein großer Teil der Administration SCHENKEN bisher (d.h. seit Ende 2010) komplett ihre Leistungen für dieses Projekt – das ist doch schon mal eine starke Vorgabe in Sachen sozial und fair, wie wir finden.
Übrigens: wenn Sie Lust haben, können Sie auch unsere Facebook-Seite unterstützen, weiterempfehlen und auch dort Inhalte kommentieren. Wir würden uns freuen!
Herzlichen Dank für Ihr Engagement!
Ihr
Jens Heisterkamp
Hallo Herr Heisterkamp,
vielen Dank, dass Sie geantwortet haben (so hatte meine ‚Aktion‘ schon mal Sinn) – übrigens hat auch bei Twitter eine Kollegin auf meinen ‚offenen Brief‘ positiv reagiert…
Ich hätte noch einige Gedanken zur Unterstützung (z.B. Spenden – unabhängig vom Abo), will aber aus Zeitgründen nur auf die Idee verweisen, die ich als Link einfüge.
Inhaltsverzeichnis von Heft 03
Ich hoffe, dass ist in Ihrem Sinne.
Viele Grüße erstmal
Ulrich Just
Hallo Herr Heisterkamp,
nachdem ich am 27.03.2012 Sie und 6 weitere Adressaten angemailt hatte*und ich keine Rückmeldung erhalten habe, bin ich im Zweifel, ob ‚andere unterstützen zu wollen‘ überhaupt‘ (noch Sinn) macht.
Auch – oder gerade – wenn Sie nicht geantwortet haben, habe ich daraus gelernt:
-Bevor ich ‚mich ins Zeug lege“ (siehe Inhaltsverzeichnis) erst mal zu klären, ob und wie mein Beitrag gewünscht ist.
Vielen Dank und viele Grüße
Ulrich Just
* = (u.a. mit der Formulierung „…Ich hätte noch einige Gedanken zur Unterstützung (z.B. Spenden — unabhängig vom Abo), will aber aus Zeitgründen nur auf die Idee verweisen, die ich als Link einfüge…..
Ansonsten habe ich noch ein paar Ideen, die aber am Besten telefonisch – wenn Sie mögen (ich kann eigentlich nicht viel und lange schreiben)“
PS Auch dieser Kommentar wurde am 29.04.2012 an Herrn Heisterkamp und die 6 weiteren Adressaten per email versendet….